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Mit dem Lieferschein zum Ziel © GS 1 Austria/Katharina Schiffl

DESADV GS1 Austria-GF Gregor Herzog und Studienleiterin Maria Madlberger präsentieren die DESADV-Studie.

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DESADV GS1 Austria-GF Gregor Herzog und Studienleiterin Maria Madlberger präsentieren die DESADV-Studie.

16.10.2015

Mit dem Lieferschein zum Ziel

Die Integration des GS1 Transportetiketts mit dem elektronischen Lieferschein DESADV (Despatch Advice) bringt Zeitersparnis, Optimierung des Wareneingangs & schnelleren Zugriff auf Supply Chain-Informationen.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Das GS1 Transportetikett ermöglicht eine eindeutige Identifikation sowie Rückverfolgbarkeit logistischer Einheiten über die gesamte Versorgungskette.

Kombiniert mit dem elektronischen Lieferschein DESADV, kann der Warenfluss so optimal mit dem Informationsfluss verbunden werden. Wo dabei die Anforderungen und Nutzenpotenziale im österreichischen Handel, bei Industrie und Logistikdienstleistern liegen, hat eine aktuelle DESADV-Studie von GS1 Austria ans Licht gebracht, die von Maria Madlberger, Professorin am Department of Business and Management der Webster Vienna Private University, durchgeführt und am 22.9. im Apothekertrakt des Schloss Schönbrunn präsentiert wurde.

Eine halbe Stunde pro Palette

„Auf Handelsseite sind die Vorteile eines durchgängigen Informationsflusses mit DESADV und GS1 Transportetikett eindeutig gegeben und bringen eindrucksvolle Einsparungen.

30 Minuten Zeitersparnis pro Palette können es bei der Warenannahme sein, und auch die Rechnungsprüfung profitiert und erspart sich aufwendige manuelle Arbeitsabläufe”, kommentiert Madlberger. „Die DESADV ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Bestellung und Rechnung und ermöglicht damit einen geschlossenen elektronischen Informationsfluss.”
Weniger bekannt ist laut Madl- berger, dass auch die Industrie vom GS1 Transportetikett und von der DESADV profitiert. „Ein Fallbeispiel der Studie zeigt auf, wie die DESADV in Verbindung mit dem GS1 Transport­etikett die unternehmensinterne Qualitätssicherung revolutionieren konnte.” Einen wich- tigen Beitrag leisten auch Logistik- dienstleister, die sich mittlerweile als „Datenlogistiker” sehen. Immer häufiger sind sie das Verbindungsglied, das die DESADV-Übermittlung von Industrie an Handel übernimmt und gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vornimmt. „Die Botschaft der Logistikfirmen lautet: Die DESADV verbessert die Lieferqualität, und davon profitieren Handel und Industrie gleichermaßen”, resümiert Madlberger.
GS1 Austria-Geschäftsführer ­Gregor Herzog erhofft sich auf Basis der Ergebnisse der Studie konkrete Verbesserungen für „sein” Business: „Das Potenzial der gemeinsamen Nutzung von elektronischem Lieferschein und GS1 Transport­etikett ist einmal mehr deutlich geworden. Wir wünschen uns, dass dies für Unternehmen eine Motivation ist, diesen weiteren Integrationsschritt zu machen.”

Was DESADV bringt

„Despatch Advice” bezeichnet eine nach EANCOM standardisierte elektronische Liefermeldung. Diese ermöglicht die Beschreibung der jeweiligen Sendung und enthält Einzelheiten über die Waren, die geliefert wurden, oder zur Lieferung bereitstehen.

Darüber hinaus informiert sie über die rechtzeitige oder verspätete Ankunft der Ware und ermöglicht es dem Empfänger damit, bestimmte Vorkehrungen zu treffen.

Das GS1 Transportetikett

Um jederzeit nachvollziehen zu können, wo sich die Ware in der Supply Chain befindet, sorgt das GS1 Transportetikett für eine eindeutige Identifikation der Transporteinheit, z.B. Palette. Damit ist nicht nur die punktgenaue Standortbestimmung möglich, sondern auch die Rückverfolgbarkeit logistischer Einheiten gewährleistet.

Voraussetzung dazu ist die Kennzeichnung der Ware mit einer unverwechselbaren Seriennummer, dem Serial Shipping Container Code (SSCC).
Download der Studie „Integration des GS1 Transportetiketts mit der DESADV”: www.gs1.at/studie_ desadv_2015 sowie einer begleitenden Broschüre unter: www.gs1.at/broschuere_desadv

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