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So kommt die Ware ins Regal © dm-drogerie markt GmbH + Co.KG

dm drogerie markt zählt zu den erfahrenen EDI-Nutzern im Konsumgüterhandel.

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dm drogerie markt zählt zu den erfahrenen EDI-Nutzern im Konsumgüterhandel.

16.10.2015

So kommt die Ware ins Regal

Der Wiener Supply-Chain-Spezialist Editel kümmert sich um die EDI-Belange von dm wie Connectivity, Unterstützung beim Onboarding, Beratung bei Geschäftsprozessen u.v.m.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Seit rund 30 Jahren sorgt Electronic Data Interchange, kurz EDI (Elektronischer Datenaustausch), für optimierte Prozesse entlang der Supply Chain.

„Ein wenig erklärungsbedürftig ist EDI auch heute noch”, lächelt Gerd Marlovits, Director Marketing & Sales beim Marktführer Editel Austria GmbH. Immerhin habe sich die Technologie in den vergangenen drei Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt – heute gehört sie zum Kern innovationsgetriebener Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse effizient und nachhaltig optimieren: unternehmens-, branchen- und länderübergreifend.

Stichwort Internationalisierung

Die obigen drei Begriffe passen bestens zu einem großen Editel-Kunden: dm drogerie markt ist einer der größten Drogeriefilialisten in Mittel- und Osteuropa und mit knapp 400 Filialen in Österreich und mehr als 1.000 Filialen im CEE-Raum präsent. Die Zentrale in Salzburg ist Dreh- und Angelpunkt für Österreich und die Expansion in die verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa. „Für uns waren z.B. die Zielländer Bulgarien und Rumänien durchaus (auch) eine ziemliche Herausforderung”, berichtet Marlovits.

Im Mittelpunkt der Kooperation zwischen dm drogerie markt und Editel steht die internationale EDI-Datendrehscheibe eXite. Mit mehr als 15.000 Geschäftspartnern in mehr als einem Dutzend Ländern werden darüber elektronische Bestellungen (ORDERS), Lieferscheine (DESADV), Rechnungen (INVOIC) sowie Lagerbestandsberichte (INVRPT) und viele weitere Logistik-nachrichten ausgetauscht. „Das garantiert über all diese Länder hin-weg die tägliche Verfügbarkeit von 14.000 Drogerieartikeln im dm Regal”, erklärt Editel-Marketing-Managerin Sylvia Gerber. Ein wesentli- cher Vorteil von eXite besteht darin, dass mit nur einer Verbindung das elektronische Wiederbeschaffungswesen zu allen Lieferanten bzw. Partnern abgewickelt werden kann, bestätigt dm-Manager Robert Katstaller (ISM Anwenderservice).„Editel verstehen wir dabei als Partner, der sämtliche EDI-Aspekte im Griff hat.”

Vom Konzern zum KMU

Bei KMU setzt dm gezielt auf das Web-EDI-Portal tradeIT von Editel. Über dieses können auch kleinere Lieferanten bequem über das Inter- net elektronische Bestell- und Rech- nungsinformationen senden und empfangen. „Eine besondere IT-Infrastruktur ist dazu nicht notwendig, und dm kann auch diese Firmen unkompliziert an ihr EDI-Netz anbinden”, erklärt Marlovits. „Das Editel-System spielt dadurch sozusagen elektronisches Postamt.”

Die Editel-Services für dm umfassen neben der Abwicklung des elektronischen Informationsflusses auch das Onboarding neuer Lieferanten. Der dm-Nutzen besteht in optimierter Warenlogistik über Landesgrenzen hinweg sowie in der individuellen Beratung und dem umfassenden Support sowie in höchster Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Geschäftsdaten.
Die Leistungsfähigkeit von Editel wurde übrigens vor Kurzem erneut bestätigt: Das Unternehmen hat die Prüfung des internen Kontrollsystems nach ISAE 3402 Typ II erfolgreich bestanden. Gerber: „Dabei wurde die Zweckmäßigkeit der Qualitätssicherungsmaßnahmen sämtlicher Serviceleistungen, die gegenüber dem Kunden erbracht werden, von Ernst & Young überprüft.” Mit Niederlassungen in Wien (Headquarter), der Tschechischen Republik, Slowakei, Ungarn und der Türkei sowie zahlreichen Franchisepartnern verfügt Editel über eine überregionale Reichweite und ist der ideale Partner für international tätige Unternehmen.

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