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Vor oder nach der Ebbe? © KK/ADL/Rastegar

Johannes Gungl, Gastgeber Karim Taga, Ignacio Garcia Alves und Jan Trionow (v.l.)

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Johannes Gungl, Gastgeber Karim Taga, Ignacio Garcia Alves und Jan Trionow (v.l.)

19.06.2015

Vor oder nach der Ebbe?

How to ride the OTT wave Telekommunikations- und Medienbranche in der aktuellen Exane BNP Paribas Studie

Die Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little rät den „Platzhirschen” zu mehr Kooperation.

Wien. Das Kürzel „OTT” geistert noch nicht allzu lange durch die Telekom- und Medienwelt, sorgt jedoch vielerorts für Unbehagen und große Fragezeichen.

„Over-the-Top”-Anbieter wie Netflix oder Spotify verschärfen den Wettbewerb am Medienmarkt und stellen Telekomanbieter vor neue Breitband-Herausforderungen. Wie man auf der OTT-Welle am besten mitreiten kann und so keine „Ebbe” in den Kassen herrscht, untersuchte Arthur D. Little gemeinsam mit Exane BNP Paribas in einer großangelegten Studie. 110 Branchenexperten wurden weltweit befragt und lieferten folgende Erkenntnisse: Vor allem die klassischen TV- und Radio-Anbieter sehen sich dem wachsenden Wettbewerb durch reine OTT-Anbieter ausgesetzt. Für die Telekomanbieter kann die rasant wachsende Nachfrage nach schnellem Breitband hingegen eine wahre Marktchance sein. Das Fazit von Arthur D. Little Austria-GF Karim Taga: „Telekomanbieter und traditionelle Medienhäuser müssen jetzt kooperieren, dann könnten sie den OTT-Druck lindern.”

„Näher zusammenrücken!”

Das hieß es auch bei der Studien-präsentation im Wiener Beraterbü-ro; rund 50 CEOs und Vorstände der Branche aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, neue Strategien zu entwickeln. Gesehen wurden dabeiu.a. der „frischgebackene” TelekomAustria AR-Chef Wolfgang Ruttens-dorfer, Drei-Chef Jan Trionow, Tele2-GF Alfred Pufitsch, Emirates-Telekomchef Deepak Padmanabhan, Playmobile Polen-CEO Jørgen Bang-Jensen, der tschechische O2-CEO Tomás Budník, Medienberater Hans Mahr, RTR-Chef Johannes Gungl und der globale A. D. Little-CEO Ignacio Garcia Alves.(pj)

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