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Der Diesel hat Zukunft © AFP

Stabile Verkaufszahlen: Laut Entwicklungschef Ola Källenius bemerkt Daimler aktuell nichts von einer Abkehr vom Diesel.

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Stabile Verkaufszahlen: Laut Entwicklungschef Ola Källenius bemerkt Daimler aktuell nichts von einer Abkehr vom Diesel.

Redaktion 02.06.2017

Der Diesel hat Zukunft

Daimlers Entwicklungschef Ola Källenius sieht keinen Grund, am Diesel zu zweifeln und plant auch langfristig mit der Antriebsart.

STUTTGART. Medial wurde der Diesel in den vergangenen Monaten bereits totgeschrieben. Und auch wichtige Branchenvertreter kehrten der Antriebsart den Rücken. So etwa Volvo-Chef Hakan Samuelsson, der ankündigte, nach der aktuellen Generation aus der Dieselentwicklung aussteigen zu wollen. Auch Bosch-Chef Volkmar Denner sprach zuletzt über die sinkenden Diesel-Marktanteile und die Folgen für den Zulieferer: „Wenn die Dieselmarktanteile weiterhin fallen, werden wir reagieren müssen”, so Denner.

Zukunftsplanungen

Aber da Tote bekanntlich länger leben, prophezeite Daimlers Entwicklungschef Ola Källenius dem Antrieb nun trotz Diskussionen über Fahrverbote eine lange Zukunft: „Wir investieren weiter in unsere Verbrennungsmotoren, sowohl Otto als auch Diesel”, sagte Källenius gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. und begründete das unter anderem mit den anhaltend stabilen Diesel-Verkaufszahlen seines Unternehmens.

Der Stuttgarter Autokonzern ist dabei, eine neue Motorengeneration auf den Markt zu bringen und denkt auch bereits darüber hinaus: „Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zu sagen, es wird keine Nachfolgegeneration für diese Dieselfamilie geben”, so der Vorstand.

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