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Die nächste Licht-Generation © Audi

Audi kooperiert beim iLaS-Projekt auch mit Lichttechnischem Institut (LTI) Karlsruhe.

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Audi kooperiert beim iLaS-Projekt auch mit Lichttechnischem Institut (LTI) Karlsruhe.

Moritz KOlar 22.05.2015

Die nächste Licht-Generation

Audi Der deutsche Automobilhersteller will die Fahrbahn künftig mit seiner neu entwickelten Matrix-Laser-Technologie ausleuchten

Die Ingolstädter Techniker arbeiten bei dieser Innovation eng mit den Zulieferern Bosch und Osram zusammen.

Ingolstadt. Audi arbeitet im Förderprojekt „intelligentes Laserlicht für kompakte und hochauflösende adaptive Scheinwerfer” (iLaS) gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft am Scheinwerfer der Zukunft. Die neue Matrix-Laser-Technologie baut auf dem Laser-Spot für das Fernlicht auf, den Audi im Vorjahr im R8 LMX erstmals in Serie gebracht hat, und arbeitet mit nur noch einem sehr schnell beweglichen Mikrospiegel, der den Laserstrahl umlenkt. Bei geringen Geschwindigkeiten ist das Licht auf eine größere Fläche verteilt und die Fahrbahn sehr breit ausgeleuchtet; bei hohen Geschwindigkeiten ist der Öffnungswinkel kleiner und die Intensität sowie die Reichweite des Lichts deutlich erhöht; das ist insbesondere bei Autobahnfahrten von Vorteil. Zudem kann das Licht gezielt verteilt werden. Das heißt, dass durch die Steuerung der Aufenthaltszeiten in bestimmten Ausleuchtbereichen die Helligkeit variabel ist.

Höherer Nutzungsgrad

Neu ist auch das intelligente und blitzschnelle Ein- und Ausschalten der Laserdioden in Abhängigkeit der Spiegelposition. Dadurch wird die Ausleuchtung oder Abschattung dynamisch und hochvariabel. Ähnlich wie bei den heutigen Matrix-LED-Scheinwerfern von Audi ist die Straße immer hell beleuchtet, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Der entscheidende Unterschied: Die Matrix-Laser-Technologie hat eine noch feinere dynamische Auflösung und damit auch einen höheren Nutzungsgrad.
Bei der neuen Technologie strahlen blaue Laserdioden von Osram mit einer Wellenlänge von 450 Nanometer ihr Licht auf einen 3 mm großen, sich rasch bewegenden Spiegel. Dieser lenkt das blaue Laserlicht auf einen Konverter ab, der es in weißes Licht umwandelt und auf die Straße projiziert. Der dafür genutzte Spiegel der Firma Bosch ist ein mikro-opto-elektro-mechanisches System auf Silizium-Technologie-Basis.

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