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Sportlicher Lord beliebt nun auch zu brüllen © xdefxx

Der neue Range Rover Sport ist nun auch bei österreichischen Händlern verfügbar.

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Der neue Range Rover Sport ist nun auch bei österreichischen Händlern verfügbar.

29.05.2015

Sportlicher Lord beliebt nun auch zu brüllen

Range Rover Sport SVR Land Rover bringt mit dem 550 PS starken Sport SVR seinen potentesten SUV auf den Markt

Wien. Land Rover ist vor allem für seine automobile englische Küche bekannt: Souverän, elegant und mit jeder Menge Luxus versehen, sind sie die perfekte Wahl für finanzkräftige Damen und Herren, die ihren Nobel-SUV nicht aus Deutschland beziehen wollen. Bislang standen im Hoch-PS-Bereich die „supercharged”-Varianten zur Verfügung. Mittels Kompressor aufgeladene V8-Motoren mit 510 PS. Dennoch wurde dabei auf äußerliche Eleganz und komfortabel ausgelegte Fahreigenschaften geachtet. Mit der neuen Sportabteilung SVR (Special Vehicle Operations) ändert sich nicht nur die Leistung. Land Rover sorgte mit dem Range Rover Sport SVR bereits vor der Markteinführung für Aufsehen. Mit einer Rundenzeit von 8 Minuten 14 Sekunden ist er der bislang schnellste SUV auf der Nürburgring Nordschleife. Zwar ist der Wert im realen Leben zweitrangig, er zeigt aber die völlig veränderten Gene des Nobel-SUVs – groß, bullig und nun auch irre schnell.

Markantes Äußeres

Die Racing-Eigenschaften zeigt er auch: Mit riesigen Lufteinlässen unter dem Kühlergrill, Heckspoiler, vier faustgroßen Auspuffendrohren und roten Brembo-Bremssätteln ist der SVR schon lang kein zurückhaltender Engländer mehr. Nicht nur die Leistung und das Drehmoment wurden von 510 auf 550 PS beziehungsweise 625 auf 680 gesteigert, auch die Fahrdynamik stand bei den hauseigenen Tunern im Vordergrund. So ist er straffer, härter und stabiler ausgelegt als seine zahmen Brüder. Auch die Bremsleistung ist herausragend und vertuscht gekonnt das hohe Eigengewicht von über 2,3 Tonnen. Die Null auf 100 km/h schafft der SVR in 4,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 260 km/h. Weit davor zaubert er einem im Bereich der Elastizität ein Lächeln auf die Lippen. Die 550 PS schieben derart an, dass man fast die Zähne verschluckt. Der ganze Spaß wird untermalt von einem brutalen, asphaltzerreißenden Motorsound, ein Donnergrollen im Stand, das zu einem regelrechten Schreien während der Fahrt wird. Im Über-Range fehlt es einem an nichts. Der Range Rover Sport SVR basiert auf der zweithöchsten Ausstattungslinie „autobiography”, die bereits klimatisierte und beheizte Vordersitze, 825 Watt-Meridian-Sound-Anlage, perforiertes Oxford-Leder und 21-Zoll-Leichtmetallfelgen bereithält. Im Spitzenmodell werden die Merkmale unter anderem um Schalensitze, Dreizonen-Klimaanlage und 20 Zoll-Bremssättel von Brembo ergänzt. So lässt sich bereits erahnen, dass der englische Bulle nicht billig ist: Startet der Basis-Range Rover Sport bei 71.100 Euro, so ist für die SVR-Variante mit 161.600 Euro mehr als das Doppelte fällig. Vergleicht man den gesalzenen Preis mit dem Mitbewerb wie dem Porsche Cayenne Turbo S, dann ist er fast schon ein Schnäppchen. (red)

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