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Die oö. Unis arbeiten zusammen © Land OÖ/Dedl

Reinhard Kannonier, Ursula Brandstätter, Gerald Reisinger, Doris Hummer, Franz Gruber, Richard Hagelauer, Herbert Gimpl, Bettina Schneebauer, Franz Keplinger (v.l.).

© Land OÖ/Dedl

Reinhard Kannonier, Ursula Brandstätter, Gerald Reisinger, Doris Hummer, Franz Gruber, Richard Hagelauer, Herbert Gimpl, Bettina Schneebauer, Franz Keplinger (v.l.).

03.07.2015

Die oö. Unis arbeiten zusammen

Dachmarke „Campusland” Seit Mitte des Jahres 2012 bündeln die acht Hochschulen des Bundeslandes Oberösterreich erfolgreich ihre Kräfte

Weitreichende Initiative trägt zur Attraktivität des Hochschulraums bei.

Linz. Um den Hochschulraum Ober-österreich als Marke zu etablieren und das Angebot der acht oö. Universitäten und Fachhochschulen bei unterschiedlichen Zielgruppen besser bekannt zu machen, wurde vor drei Jahren die gemeinsame Dachmarke „Campusland OÖ” realisiert.

Die Johannes Kepler Uni als größte Bildungs- und Forschungsinstitution des Bundeslandes mit fast 20.000 Studierenden, die FH OÖ (5.300 Studierende), Anton Bruckner Privatuni (850), FH Gesundheitsberufe OÖ (800), Katholische Privatuni, Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Pädagogische Hochschule OÖ sowie die Linzer Kunstuniversität setzen dabei auf fünf relevante Angebote:
1. Das Karriereförderprogramm für Studierende ist das Herzstück der Initiative und wurde im Wintersemester 2012/13 zum ersten Mal durchgeführt.
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Gesundheitswesen und Wissenschaft geben bei diesem Programm ihre persönlichen Erfahrungen im Studium, berufliche Perspektiven und Einblicke in die Praxis an interessierte Studierende weiter. Das Ziel ist eine frühzeitige Vernetzung von Studierenden mit möglichen späteren Arbeitgebern aus dem Bundesland. Seit Wintersemester 2012/13 konnten insgesamt knapp 1.000 Teilnahmen von oö. Studierenden bei insgesamt 102 Karriere-Förderern verzeichnet werden.

Enter the next Level

2. Seit 2014 findet die Campusland Convention jährlich statt, um oö. Schüler über die Studienangebote der acht Hochschulen zu informieren und herausragende Projekt- und Forschungsleistungen vorzustellen. Unter dem Motto „Enter the next Level” können die bald Studienberechtigten bei dieser eintägigen Veranstaltung in Workshops, bei persönlichen Beratungsgesprächen oder im Rahmen von Podiumsdiskussion die oö. Hochschullandschaft erkunden.
Die Campusland Convention 2015 findet am 7.7. im Offenen Kulturquartier in Linz statt.
3. Im Rahmen des Internationalisierungsprogramms für Studierende (IPS) werden Studierende oder Absolventen einer OÖ. Hochschule mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich bei Studien- und Forschungs-aufenthalten, Lehrgängen und Praktika im nicht-deutschsprachigen Ausland unterstützt (monatlicher Zuschuss von 100 € für maximal zehn Monate + Reisekos-tenzuschuss). Ziel ist, dass mindes-tens jeder zweite Studierende in Oberösterreich im Laufe des Studiums einen Auslandsaufenthalt absolviert.

Forschungsexzellenz

4. Exzellenzstipendien für Incomings: Herausragende Studierende und Lehrende ausländischer Hochschulen und Universitäten werden mit diesem Förderprogramm nach OÖ an JKU und FH OÖ geholt, um Forschungsexzellenz und wissenschaftlichen Austausch weiter zu stärken.
5. Die alljährliche Studien-Info-Messe (SIM) am Campus der JKU in Linz bietet oö. Schülern die Möglichkeit, sich über unterschiedliche Ausbildungswege nach der Matura zu informieren. Zahlreiche Aussteller aus verschiedenen Bildungs-bereichen stehen für Fragen zur Verfügung und leisten Entscheidungshilfe.
„Campusland OÖ setzt also unter Einbeziehung aller Hochschulen in Oberösterreich eine Vielzahl an Aktivitäten, um die Attraktivität des Studienstandorts Oberösterreich weiter auszubauen”, sagt Bildungslandesrätin Doris Hummer. „Seit Mitte Mai sorgt die ‚Campusland OÖ' Straßenbahn auf den Linien 1, 2 und 3 für breite Bekanntheit. Bei 19 Stunden Betriebszeiten – täglich von 5 bis 24 Uhr – ergibt das auf über 25 km Streckenlänge eine durchschnittliche Reichweite der ‚Campusland OÖ' Straßenbahn von fast 3.000 Fahrgästen täglich. Dazu kommen Tausende Blickkontakte von Passanten und Verkehrsteilnehmern entlang der Straßenbahnlinien. Hummer: „Mit diesem Blickfang setzen wir einen weiteren Impuls, um das ‚Campusland OÖ' verstärkt im Bewusstsein der Ober-österreicher zu verankern, wenn es um lohnende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geht.”
Einen Überblick über das Angebot der acht Unis mit 234 Studienrichtungen gibt es unter www.campusland.at/studienfinder. (pj)

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