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Es gibt kein Zurück in die Zukunft der Arbeit © APA/dpa/Ingo Wagner
© APA/dpa/Ingo Wagner

sabine bretschneider 17.03.2017

Es gibt kein Zurück in die Zukunft der Arbeit

Machine Learning, Chatbots, Robot Recruiting: Auch in die Personalsuche hat die Digitalisierung Einzug gehalten.

••• Von Sabine Bretschneider

Machine Learning, Chatbots und Robot Recruiting: Auch an den Personalabteilungen geht der allgegenwärtige Trend zur Digitalisierung nicht vorüber. Egal ob Unternehmen lediglich HR-Software für effizienteres Bewerbermanagement oder mehr oder weniger charmante Chatbots auf ihrer Karriereseite nutzen, Recruiting wird mehr und mehr zu einem system­gesteuerten und bisweilen auch automatisierten Unternehmensbereich.

Wer ist smarter?

In den nächsten Jahren werden technische Entwicklungen darauf abzielen, Recruiting-Prozesse verstärkt zu automatisieren. Dennoch werden Maschinen in einem so essenziellen Unternehmensbereich wie HR in absehbarer Zeit Entscheidungen nicht selbstständig treffen; allerdings kann die Art und Weise der Prozesse und Tätigkeiten mithilfe künstlicher Intelligenz modifiziert und optimiert werden.

„Fakten analysieren” …

Automated Recruiting ist schon heute in vielen Teilen des tradierten Recruiting-Workflows vorzufinden. Das reicht vom automatischen Auslesen von Lebensläufen bis zum Erstellen von Kandidaten-Profilen. Daraus ergibt sich für die Personaler eine Fokusverlagerung von administrativen Aufgaben hin zum strategischem Recruiting in all seinen Konsequenzen.

Diesem Themenbereich in all seinen Facetten widmet sich einer von 36 Workshops („Automated Recruiting: Wie viel Mensch braucht HR noch?”) im Rahmen der Neuauflage des Fachkongresses „Future of Work – der HR Kongress” am 22. und 23. März im Falkensteiner Balance Resort im burgenländischen Stegersbach.
Die Arbeitswelt unterzieht sich einem radikalen Wandel. Feste Bürozeiten, fixe Arbeitsplätze und stetige Abläufe rücken immer mehr in den Hintergrund. Information Worker und Digital Natives streben danach, zu arbeiten wie, wo und wann sie wollen. „Viele der Dinge, die mit Future of Work zusammenhängen, passieren auf der Gefühlsebene”, sagt Franz Kühmayer, Trendforscher, Publizist und Strategieberater. „Entscheidungen sollen aber vor allem faktenbasiert getroffen werden. Und viele dieser Fakten kann man analysieren, schaffen und managementgerecht aufbereiten – das kann HR.”
Im Kampf um die High Potentials jedenfalls müssen sich Unternehmen neu aufstellen, attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und in diesem Transformationsprozess up-to-date bleiben. Dazu gehört der branchenübergreifende Austausch mit Entscheidungsträgern. Beim zweitägigen Future of Work-Kongress steht demgemäß auch vor allem der intensive Austausch zwischen HR-Managern im Vordergrund.

… in 36 Workshops

In den 36 Workshops werden relevante Themen von Fachexperten anmoderiert und in kleinem Rahmen diskutiert. So sollen konkrete Lösungsansätze erarbeitet und eine Road Map für das eigene Unternehmen skizziert werden. Durch das Open-Space-Prinzip hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit – jederzeit, beliebig oft –, Raum und Thema zu wechseln. Als Abrundung stellen führende Experten in Fachvorträgen Best Practice- Beispiele vor und geben innovative Vordenker einen Ausblick in die „Future of Work”.

Die Zielgruppe sind Personen aus HR Management, Personalentwicklung, Recruiting, Personalmarketing, Personalcontrolling, Benefits & Compensation, Weiterbildung, Lohn- und Gehaltsverrechnung. Infos:
www.futureofwork.co.at

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