FH Burgenland sorgt für Furore
© FH Burgenland
FH-GF Georg Pehm (l.) mit den Bürgermeistern von Eisenstadt und Pinkafeld.
CAREER NETWORK 04.12.2015

FH Burgenland sorgt für Furore

Modernste Forschungsanlagen bieten Kooperations­möglichkeiten mit der regionalen Wirtschaft; Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulstandorten wird wieder intensiviert

••• Von Paul Christian Jezek

EISENSTADT/PINKAFELD. Seit 22 Jahren bietet die FH Burgenland Studiengänge in der Freistadt Eisenstadt und in der Stadtgemeinde Pinkafeld an – nach einigen Jahren Pause will man die gemeinsame Zusammenarbeit bewusst wieder aufleben lassen. Mit einem Kooperationsvertrag wird die Beziehung zwischen der FH und den Städten, in denen sich ihre Studienzentren befinden, weiter gestärkt.

Nun werden die ersten Maßnahmen umgesetzt: Forschungsvorhaben mit Firmen sollen realisiert und Projekte im Bereich Studium und Ausbildung gefördert werden. Das stärkt auch den weiteren Ausbau, denn damit sind Fördermittel von mehr als 160.000 € pro Jahr verbunden.

Wichtige Impulse

Startete die FH Burgenland 1993 mit 45 Studierenden, bietet sie heute knapp 2.080 Studierenden eine Top-Ausbildung – 720 Personen in Pinkafeld, 1.360 in Eisenstadt.

Doch nicht nur als Ausbildungs-stätte leistet die FH einen wichtigen Beitrag. „Für rund 150 Menschen ist die Fachhochschule Arbeitsplatz – mit den Töchterunternehmen sind es sogar 175”, sagt FH-Geschäftsführer Josef Wiesler zu medianet. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden seitens der FH Burgenland 184.000 € an Kommunalsteuerabgaben geleistet.
Mittlerweile hat die FH vier Töchter:

• die Akademie Burgenland, die im vergangenen Jahr 140 Aus- und Weiterbildungsseminare mit rund 3.000 Teilnehmern für den öffentlichen Sektor durchführte;
• die Forschung Burgenland, die im Moment über 50 Forschungsprojekte mit einem Volumen von über 5 Mio. € abwickelt;
• das Austrian Institute of Management (AIM), das akademische Weiterbildung mit hohem Anteil im Fernstudium anbietet;
• die aus einem Forschungsprojekt am Department Gesundheit hervorgegangene readyforhealth GmbH, die im Gesundheits- und Sicherheitsmanagement berät.

Für 2017 ist am Standort Eisenstadt ein Masterstudiengang im Bereich soziale Arbeit geplant.

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