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In der Roboter-Welt © RoboManiac/Shutterstock (2)

I, Robot Mittels visuell programmierbarer Roboter lernen Kinder Basis-Funktionalitäten wie Motoren, Aktoren, Sensoren und Kommunikation verstehen und anzuwenden.

© RoboManiac/Shutterstock (2)

I, Robot Mittels visuell programmierbarer Roboter lernen Kinder Basis-Funktionalitäten wie Motoren, Aktoren, Sensoren und Kommunikation verstehen und anzuwenden.

Redaktion 19.05.2017

In der Roboter-Welt

RoboManiac und BFI Wien initiieren Sommercamps, die spielerisch Interesse an Wissenschaft, Technologie und Mathematik wecken.

WIEN. RoboManiac, Anbieter der sogenannten STEM-Kindercamps, und das Weiterbildungsinstitut BFI Wien bringen diesen Sommer das Silicon Valley in die Bundeshauptstadt: Im Juli und August werden sechs Wochen lang jeweils fünftägige Sommercamps für 5- bis 14-Jährige am BFI Wien durchgeführt. Dabei werden auf Basis von verschiedenen Robotik-Plattformen Elemente von Wissenschaft (Science), Technologie (Technology), Ingenieurswesen (Engineering) und Mathematik (Maths) kompetenzübergreifend angewandt.

Vorbild USA

„Die Jobs der Zukunft, da sind sich alle Arbeitsforscher einig, werden nicht mehr die klassischen Bürojobs, sondern in den STEM-Bereichen Science, Technology, Engineering und Maths zu finden sein”, erklärt Catrin Meyringer, Geschäftsführerin von RoboManiac. „Mit unserem Angebot wollen wir die Kinder spielerisch an die STEM-Bereiche heranführen und ihre Begeisterung dafür wecken. Die Schulung der Problemlösung, Kreativität, von logischem Denken, der Fingerfertigkeit und visueller Vorstellung steht dabei im Vordergrund.”

In den USA gibt es bereits seit Jahren STEM-Kurse für Kinder ab fünf Jahren. RoboManiac will jetzt Kindern in Österreich ähnliche Möglichkeiten bieten: „Österreich braucht innovative Köpfe, um auch künftig als Wirtschaftsstandort in der Oberliga mitspielen zu können – das sehen wir täglich in den Jobinseraten”, meint BFI Wien-Geschäftsführerin Valerie Höllinger. Diese innovativen Köpfe fielen aber nicht vom Himmel, sondern müssten aktiv gefördert werden: „Ich bin überzeugt davon, dass es nie zu früh ist, um Jugendliche für Technologie, Engineering und Mathematik zu begeistern.” Man wolle, so Höllinger, einen „Beitrag dazu leisten, die kreativen Jugendlichen von heute auf ihrem Weg zu den innovativen Vorreitern von morgen begleiten zu dürfen”.

Spielerischer Zugang

Auf spielerische Weise erleben die Kinder den Einstieg in die Welt der Roboter. Anhand von visuell programmierbaren Robotern erlernen schon die Kleinsten alle Basis-Funktionalitäten wie Motoren, Aktoren, Sensoren und Kommunikation zu verstehen und anzuwenden. In altersadäquater Form werden Querverbindungen zwischen mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Inhalten geschaffen und erste Erfahrungen mit verschiedenen Codierungsstrukturen gemacht.

Zusätzlich werden in der letzten Juliwoche zwei Spezialcamps für 14- bis 16-Jährige zu den Themen eCommerce und Entrepreneurship gemeinsam mit den Gründern von hokify, einem der erfolgreichsten österreichischen Start-ups der letzten Jahre, durchgeführt.

Kooperation mit hokify

hokify ist ein Marktplatz zur Job- und Mitarbeitersuche über mobile Endgeräte. Jobsuchende können per hokify-App Jobs entdecken und sich bewerben – und Unternehmen können per App oder unter www.hokify.com Stelleninserate schalten. Das Unternehmen wurde von Simon Tretter, Karl Edlbauer und Daniel Laiminger gegründet und wird von Startup300, karriere.at von einer Business Angel-Gruppe rund um Michael Altrichter („2 Minuten 2 Millionen”) unterstützt.

Die RoboManiac-Kurse können ab sofort auf www.robomaniac.at gebucht werden. (red)

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