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Was die Karriere killt © Panthermedia.net/Diego Cervo

Was tun? Elite-Unis, Berufspraktika, gute Noten – wer glaubt, damit für beruflichen Erfolg vorgesorgt zu haben, liegt nach Ansicht heimischer Führungskräfte falsch.

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Was tun? Elite-Unis, Berufspraktika, gute Noten – wer glaubt, damit für beruflichen Erfolg vorgesorgt zu haben, liegt nach Ansicht heimischer Führungskräfte falsch.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 15.09.2017

Was die Karriere killt

Plan- und Ziellosigkeit stehen einer erfolgreichen Berufslaufbahn laut der topaktuellen Studie „Mythos Karriere” am meisten im Weg.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Um heutzutage Karriere zu machen, bedarf es nach Auffassung der heimischen Führungskräfte einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, gepaart mit fachlichen Qualifikationen und Leidenschaft.

„Im Idealfall werden diese Faktoren noch unterstützt durch Weiterbildung, persönliche Netzwerke und Spaß an der Arbeit”, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, der die Untersuchung für das Wifi Management Forum mit 259 HR-Entscheidungsträgern und Führungskräften mittels Online-Interviews (CAWI) realisiert hat.
Unter den persönlichen Charakter-Eigenschaften wird der Kommunikationsfähigkeit die größte Bedeutung beigemessen, direkt gefolgt von Belastbarkeit, fachlicher Kompetenz und Entscheidungsstärke.

Top-Faktor Weiterbildung

Lebenslanges Lernen und ständige berufliche Weiterentwicklung werden heutzutage vorausgesetzt; es verwundert daher nicht, dass Weiterbildung unter den Top-5 Faktoren rangiert, die nach Ansicht der Führungskräfte für eine erfolgreiche Karriere entscheidend sind.

93,8% sehen es zudem als sehr oder eher wichtig an, sich stetig aktiv beruflich weiterzuent­wickeln. „Wie die Studienergebnisse zeigen, ist Weiterbildung in diesem Zusammenhang ein wichtiger Faktor”, erklärt Sandra Prandtner, Leiterin des Wifi ­Management Forums. „Insbesondere die Kommunikationsfähigkeit steht dabei im Fokus – das deckt sich mit den Ergebnissen der Studie und spiegelt sich auch in unseren Besucherzahlen wider.”

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