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Biathlon-WM: „Image als Sportregion ausbauen” © www.rolart-images.com
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Dinko Fejzuli 27.01.2017

Biathlon-WM: „Image als Sportregion ausbauen”

medianet sprach anlässlich des Sport-Großevents mit ­Bettina Geisl, Obfrau des Tourismusverband PillerseeTal.

••• Von Dinko Fejzuli

Vom 8. bis zum 19. Februar 2017 finden in Hochfilzen in PillerseeTal/Tirol die Biathlon WM statt. Erwartet werden neben den Sportlern auch 250 Journalisten und 60 Fotografen. medianet bat Bettina Geisl, die Obfrau des Tourismusverbands PillerseeTal, die gemeinsam mit ihrem Mann dessen elterlichen Betrieb Hotel Großlehen betreibt, zum Gespräch über das sportliche Groß­ereignis und dessen Auswirkungen auf die Region.


medianet:
Frau Geisl, in Ihren eigenen Worten: Wie würden Sie die Positionierung der Region PillerseeTal beschreiben?
Bettina Geisl: Der Erlebnisraum PillerseeTal – die schneereichste Region Tirols – ist vielfältig, außergewöhnlich, eingebettet in eine faszinierende Bergwelt. Unsere Hauptzielthemen im Winter sind Ski Alpin – vor allem mit der neuen Skiverbindung Fieberbrunn–Saalbach Hinterglemm –, Nordisch und Winterwandern, verbunden mit Genuss und Kulinarik. Im Sommer sind es Wandern, Spazieren, Klettern, Biken und es gibt ein breites Angebot speziell für Familien.

medianet:
Welche Bedeutung hat die Biathlon-WM für Hochfilzen als Tourismusregion?
Geisl: Es wurden durch die WM nachhaltige Investitionen in und um das Biathlon-Gelände geschaffen; wir verbessern mit der WM unser Image als Sportregion und erhöhen den Bekanntheitsgrad. So erreichen wir potenzielle Gäste für die Zukunft.

medianet:
Wie gelingt das?
Geisl: Sehr viele TV-Stationen aus aller Welt sind in Hochfilzen anwesend – die Übertragungen der Winterbilder kommen direkt in das Wohnzimmer unserer ­potenziellen Gäste. In der Region ist unser Lokalmatador Dominik Landertinger zuhause – dieser ist ein wichtiger Werbeträger, der unsere nordische Kompetenz nach außen trägt. Zudem führen wir Crossmarketing-Aktivitäten durch, um so auf unseren schönen Sommer, den man hier verbringen kann, aufmerksam zu machen.

medianet:
Apropos Sommer: Mit dem Aufkommen des eBikes gibt es einen regelrechten Boom in diesem Bereich. Welches Angebot können Sie hier den Gästen machen bzw. wie sieht allgemein das Angebot der Region für die Sommersaison aus?
Geisl: Unsere Gäste in der Region werden als erstes mit ausreichend Kartenmaterial ausgestattet und mit gut beschilderten und schönen Radwegen verwöhnt, es gibt zahlreiche Ladestationen auf den Hütten und Verleihpartner; diese bzw. die Sportgeschäfte spezialisieren sich in der Region immer mehr auf das Thema eBike und sind mittlerweile mit guten Rädern, gutem Material ausgestattet. Zum Beispiel sind Mountain-eBikes – für unsere gebirgige Landschaft ein großer Vorteil.

medianet:
Sie haben aktuell bereits zwei Mal die Millionengrenze bei der Gästezahl überschritten. Durch welche Maßnahmen ist das gelungen?
Geisl: Wir haben vermehrt in die Produktentwicklung investiert, höhere Ausgaben im Marketing getätigt, einen Zusammenschluss in Form eines Marketingverbunds mit den Kitzbüheler Alpen durchgeführt. Gleichzeitig fand auch innerhalb der Kitzbüheler Alpen eine intensive Produktentwicklung statt wie etwa der Kat Walk oder die Kitz Trial-Biketour, wo man von einem Ort zum anderen innerhalb der Kitzbüheler Alpen kommen kann.

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