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Kleine Stadtflitzer im Look der 50er-Jahre © H.Cunze

Nur für Gruppen: geführte Stadtrundfahrten mit motorisierten, flotten Seifenkisten.

© H.Cunze

Nur für Gruppen: geführte Stadtrundfahrten mit motorisierten, flotten Seifenkisten.

22.05.2015

Kleine Stadtflitzer im Look der 50er-Jahre

Hot Rod City Tour In 13 europäischen Städten ist die Freizeitattraktion bereits erfolgreich – jetzt geht es in Wien los

Wien. Florian Matthies, geschäftsführender Alleingesellschafter von Hot Rod City Tour Wien, ist sehr stolz auf seine nagelneue Fahrzeugflotte, die vor wenigen Tagen aus Hamburg angeliefert worden ist, wo sie in Handarbeit gebaut wurde. Die zwölf weißen Mini-Boliden mit österreichischer Straßenzulassung gehen an diesem Wochenende als Fahrzeuge für extravagante Stadtrundfahrten in Wien an den Start.

14 PS-Karts im Retro-Look

Vom morgen, Samstag, 23. Mai, bis kommenden Dienstag, 26. Mai, werden übrigens Schnuppertouren zum Kennenlernen um 49 € p.P. für eine einstündige Fahrt angeboten.
„Allein in der City herumflitzen kann man damit aber nicht”, sagt Matthies. „Es handelt sich um geführte Gruppentouren mit lustigen Hot Rods im Look der 1950er-Jahre, bei denen man Riesenrad und Alte Donau, Stadtpark und Schloss Schönbrunn, Karlsplatz, Oper, Parlament, Rathaus und Burgtheater entdecken kann.”
Die 14 PS Karts (Spitze: 88 km/h) erinnern auf den ersten Blick an Seifenkisten-Rennwagen und sind für eine Person konstruiert.

Touren bei Tag und Nacht

Damit fahren darf jeder, der einen gültigen B-Führerschein hat, sich Schutzhelm und Sturmhaube aufsetzt (beides wird zur Verfügung gestellt) – und nüchtern ist.
Die zwei Stunden dauernde „Daylight-Tour”, die p.P. inklusive Einweisung und Vollkaskoversicherung 99 € kostet, startet täglich um 10:00, 12:00, 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr in der Innenstadt.
Die „Moonlight-Tour” dauert ca. 150 Minuten, kostet inklusive Einweisung und Vollkaskoversicherung 119 € p.P. und bietet ein kleines romantisches Picknick am Ufer der Alten Donau.
Abgesehen von individuell angereisten Wien-Touristen, die über mehrere Vertriebskanäle und diverse Kooperationen erreicht und dazu motiviert werden sollen, außer einer üblichen Rundfahrt mit einem Pferdefiaker vielleicht auch einmal eine Hot Rod Tour durch Wien zu absolvieren, hat Matthies vor allem auch Kongress- und Seminarteilnehmer im Fokus, für die solche motorisierten Trips eine willkommene Abwechslung wären.
Selbstverständlich könnten dafür gemeinsam mit den Organisatoren auch eigene Routen und Zeitpläne verwirklicht werden.

Ideal für Außenwerbung

„Wer diese Hot Rods sieht, muss schmunzeln”, so Matthies. „Nicht selten springen Touristen mit Kameras vor die Wagen und beginnen ein Gespräch mit den Fahrern. Der Auftritt von zwölf Fahrzeugen in einer Gruppe zeigt Wirkung und erzielt im sonst so normalen Stadtbild eine große Aufmerksamkeit, die man für Werbekampagnen zielführend nutzen kann.”(gb)

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