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„Neue” Heiltherme für die Steiermark © Heiltherme Bad Waltersdorf

Alles neu in der Heiltherme Bad Waltersdorf – unter anderem der stylishe Quellplatz vor dem Eingang mit dem Quellbecken.

© Heiltherme Bad Waltersdorf

Alles neu in der Heiltherme Bad Waltersdorf – unter anderem der stylishe Quellplatz vor dem Eingang mit dem Quellbecken.

28.08.2015

„Neue” Heiltherme für die Steiermark

Im 30. Jahr ihres Bestehens macht die Heiltherme das ­Thema Wasser noch besser spürbar. Rund fünf Millionen Euro ­wurden in Bad Waltersdorf in die Neugestaltung investiert.

••• Von Georg Biron

BAD WALTERSDORF. Das Quellenhotel wurde bereits vor einigen Jahren erneuert, 2015 war nun die Heiltherme Bad Waltersdorf an der Reihe, um einen harmonischen Gesamtauftritt zu gewährleisten.

Rund fünf Mio. Euro wurden in die Neugestaltung investiert, betroffen waren alle Bereiche. Highlights sind das Quellbecken am Quellplatz vor dem Eingang, der offene Kamin in der Ruheoase „Kaminzauber” und die beiden neuen Restaurants „Quellblick” und „Genuss-Specht”.
Dabei wurden u.a. 2.000 m2 Weißtannenholz für die Wände und 1.600 m2 Eichenholz für die Parkettböden – aus der Steiermark – verbaut, außerdem 2.000 m2 an Fliesen.

Regionale Wertschöpfung

„Besonders wichtig war es uns, beim Bau mit regionalen und uns bereits bekannten Unternehmen zusammenzuarbeiten, auf die wir uns verlassen können”, so Erich Weinzettl, Prokurist in der Heiltherme Bad Waltersdorf und Bauleiter für die Neugestaltung. „Eine termin- und auftragsgetreue Abwicklung war wegen des straffen Zeitplans unerlässlich, außerdem ist es der Heiltherme Bad Waltersdorf ein Anliegen, die regionale Wertschöpfung zu steigern.”

„Die kurze Bauzeit war eine große Herausforderung und erforderte eine sehr gute Koordination. Mit den projektbeteiligten Firmen hat das aber erstklassig funktioniert”, verweist Architekt Gerhard Kreiner von Kreiner-Architektur auf die hohe Kooperationsbereitschaft: „Alle Bauteile mussten per Plan gefertigt werden, die Möglichkeit zum Naturmaß gab es aufgrund des engen Zeitplans nicht.”
„Durch das Zusammenführen von Zugangsbereich, Fitnessraum, Restaurant und dem davor liegenden Platz erhält die Heiltherme einen völlig neuen Auftritt”, so Kreiner. In der Gestaltung besonders wichtig war ein einfaches, aber konsequentes Materialkonzept.

Jede Menge Veränderungen

Der Vorplatz der Heiltherme erhielt ein völlig neues Gesicht mit einer Pflasterung aus Betonplatten, einer grünen Allee und dem Quellbecken, das zum Ankommen und Verweilen einlädt sowie die Entstehungs­geschichte und die natürliche Heilkraft des Ther- malwassers spürbar macht.

Eine neue Lounge im Bereich der Umkleidekabinen sorgt für einen entspannten Zugang in die Heiltherme. Alle Ruheoasen wurden neu gestaltet, neu sind auch die gemütlich abgetrennten Ruheliegen mit indirekter Beleuchtung.
Die Innenräume erhielten neue, vergrößerte Glasflächen, die die Natur ins Innere holen. Alle Innenbecken wurden neu verfliest. Die Lage und Form der Becken blieben unverändert, das kleinteilige Flair besteht weiterhin.
Komplett erneuert wurden in den Saunen alle Duschen und WCs, und eine neue Saunabar wurde eröffnet.

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