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Saisonstart für die NÖ Card © NLK/J.Burchhart

Saisonstart Christoph Madl, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung, Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Christiana Hess, Geschäftsführerin der Nieder­österreich-Card GmbH.

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Saisonstart Christoph Madl, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung, Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Christiana Hess, Geschäftsführerin der Nieder­österreich-Card GmbH.

Redaktion 24.03.2017

Saisonstart für die NÖ Card

Die Niederösterreich-Card zählt zu den drei größten Freizeit-Kartenprojekten Europas. Mitte November wird sie digital.

WIEN. Die Niederösterreich-Card startet am 1. April in ihre 12. Saison; 312 Ausflugsziele kann man damit in und um Niederösterreich bei freiem Eintritt erleben. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Raiffeisenhaus Wien wurden am Mittwoch alle Highlights und die neuen Ausflugsziele der Niederösterreich-Card 2017/2018 vorgestellt.

„Verkaufsrekord”

Der neue Verkaufsrekord von 185.178 Cards und der auf 62% gestiegene Stammkundenanteil in der letzten Saison entspreche, so Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav, einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr bzw. um 5.202 mehr verkauften Karten gegenüber der Saison 2015/2016: „Die Niederösterreich-Card ist ein wichtiges Instrument für den Ausflugstourismus und den Nächtigungstourismus.” Sieben Mio. Nächtigungen strebe man laut Bohuslav derzeit als Zielwert für Niederösterreich an, derzeit sei man bei 6,9 Mio. ­Insbesondere das Preis-Leistungsverhältnis sei bei der ­Niederösterreich-Card gut, erinnerte die Landesrätin an die über 300 Ausflugsziele, die um 61 € – so viel kostet die Karte – besucht werden können.

Auch die im letzten Jahr gestartete Kooperation mit dem niederösterreichischen Gas- und Stromanbieter EVN laufe gut. Über 6.000 EVN-Kunden hätten ihre Bonuspunkte für eine ermäßigte Niederösterreich-Card eingelöst.
Die Raiffeisen-Gruppe Niederösterreich-Wien unterstützt die NÖ Card seit dem Beginn vor elf Jahren als Gesellschafter sowie als Vertriebs- und Werbepartner. 2016 sei die Zahl der über die Raiffeisenbankstellen in Niederösterreich und Wien verkauften Niederösterreich-Cards weiter gestiegen, erläuterte ­Georg Kraft-Kinz, Generaldirektor-Stellvertreter der RLB NÖ Wien: „Mit rund 15.800 Karten ging jeder zwölfte Neukauf der letzten Saison auf das Konto der Raiffeisenbankstellen.”

Neue Werbelinie

Zufrieden mit den Ergebnissen zeigte sich auch Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung: Eine „gezielte Marketingstrategie und ansprechende Werbelinie” seien bei so einem Produkt wesentlich für den Verkaufserfolg. Das neue Sujet mit der Card als Herzstück vermittle „schnell und einfach die Botschaft der Vielfalt an Ausflugszielen und spricht damit eine breite Zielgruppe an”. Kurze, prägnante Information stehe werblich im Mittelpunkt, der Fokus liegt im Out-of-Home-Bereich, auf Printwerbung und natürlich auch auf Online. Hier habe man insbesondere mit dem Einsatz von Facebook bereits ansprechende Ergebnisse erzielt.

Heuer können Card-Besitzer erstmals auch einen vergünstigten Tageseintritt inklusive Saunaeintritt in die Therme Laa in Anspruch nehmen. Bis zu 50% Ermäßigungen gibt es bei Madame Tussauds in Wien, bei Time Travel Vienna („Zeitreise 2000 Jahre Wien”), bei diversen Kulturveranstaltungen, beim Fahrradverleihsystem nextbike und auf das Magazin Servus in Stadt und Land.
Neu mit dabei sind heuer auch die Niederösterreichische Landesausstellung 2017, die unter dem Titel „Alles was Recht ist” ab 1. April auf Schloss Pöggstall im südlichen Waldviertel stattfindet, sowie die Ausstellung anlässlich „300 Jahre Maria Theresia” in Schloss Hof, Schloss Niederweiden und im Stift Klosterneuburg.

Digitalisierung mit feratel

Mitte November 2017 wird die NÖ Card digital; den Zuschlag für die technische Realisierung erhielt feratel. „60 Prozent der Wertschöpfung werden in Niederösterreich im Ausflugstourismus erzielt, und die Niederösterreich-Card ist darin unser Zugpferd und Impulsgeber”, unterstrich Madl. Mit der Digitalisierung der Card – einer App – gehe man „einen wichtigen Schritt, um die Karte für die nächsten Jahre zukunftsfit und auch der jüngeren Generation zugänglicher zu machen und die Kundenbindung zu stärken”.

feratel sei beauftragt worden, die Ausflugskarte zukünftig sowohl software- als auch hardwareseitig zu betreiben. „Wir sind überzeugt, damit den besten Partner am Markt für dieses Projekt gefunden zu haben”, betonte Christiana Hess, Geschäftsführerin der Niederösterreich-Card GmbH. Dem Zuschlag vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung. (sb)

www.niederoesterreich-card.at

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