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„Stresstest” für Hotels © KoffouPressefoto

Christoph D. Albrecht, Geschäftsführer bei hotelFit Hotelberatung 2.0.

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Christoph D. Albrecht, Geschäftsführer bei hotelFit Hotelberatung 2.0.

georg biron 25.03.2016

„Stresstest” für Hotels

Zwei Tiroler Hotelberater möchten frischen Wind in die ­Hotel-Beraterlandschaft bringen und präsentieren hotelFit.

 

BRUCK AM ZILLER. In Österreich sind mehr als 5.700 Hotelbetriebe in Sterne-Kategorien registriert, aber nur knapp 300 Hotelbetriebe (fünf Prozent) in den Vier Sterne- und Fünf Sterne-Kategorien. Das sind meist jene Betriebe, die ausreichend finanzielle Mittel haben, um Hotelberater zu engagieren.

Ein sehr hoher Prozentsatz der Hotelbetriebe besitzt diese Ressourcen jedoch nicht und ist meist mit seinen Problemen auf sich allein gestellt. Oft landen Analysen und Strategien auch in den Schubladen, wenn der Berater wieder weg und der Hotelier tagein, tagaus mit dem operativen Tages­geschäft in seinem Haus beschäftigt ist.
Es fehlt meistens an Zeit und Wissen, um eine neue Hotelstrategie erfolgreich umsetzen zu können. Speziell bei Betriebsnachfolgen ist dieses Problem extrem erkennbar – und es betrifft bis 2018 rund 30% aller Hotels.

Hotelberatung funktioniert nicht

„Jede einzelne Leistung eines ­Hotelberaters kostet den Hotelier viel Geld. Die Praxis zeigt, dass dabei die kleineren und finanzschwächeren Hotelbetriebe eindeutig die Verlierer sind, da sich diese die einzelnen notwendigen Beratungen für eine Neuausrichtung des Betriebes in der Regel nicht leisten können”, so ­Christoph D. Albrecht, Coach für Strategie und ­Vermarktung bei hotelFit.

Das neue Beratermodell wurde in Zusammenarbeit mit Hotels ent­wickelt und geht einen neuen Weg.
Unter den Prämissen fair, leistbar und nachhaltig verfolgt hotelFit mit all seinen drei Modulen (basic, top und save) das Ziel, ­Hotels nachhaltig wirtschaftlich und wettbewerbsfähig auszurichten und die Lebensqualität der ­Hoteliers zu verbessern.
hotelFit fokussiert auf die Zwei- bis Vier Sterne-Betriebe, die sich neu ausrichten müssen (z.B. wegen Betriebsnachfolge oder schlechter Ertragslage, etc.).

Bis zu drei Jahre Begleitung

„Bei hotelFit top gibt es keine einzelnen Konzepthonorare; hier geht man mit dem Hotelier ins Teil-Risiko und ist umsatzorientiert und ertragssteigerungsabhängig. Alle Analysen, Strategien und Konzepte sowie das Projekt- u. Qualitätsmanagement sind in einem Leistungsbündel zusammengefasst. Der Hotelier erhält eine ganzheitliche Begleitung bis zu drei Jahre”, so Christiane Klotz, Coach für Finanz und Operation bei hotelFit.

„Um festzustellen, ob ein Hotelbetrieb zukunftsorientiert ausgerichtet ist, müssen nicht Tausende Euro ausgegeben werden, damit man erfährt, wie oft die Bettdecke getauscht werden soll. Wir gehen eindeutig einen anderen Weg und bieten dem Hotelier zuverlässige Analysen”, so Albrecht.

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