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Größe zählt doch © Megaboard
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26.02.2016

Größe zählt doch

Megaboard setzt auf aufmerksamkeitsstarke Riesenflächen. Aktueller Neuzugang: der Karlsplatz.

WIEN. Seit dem September des Vorjahres agiert Hansjörg Hosp als Geschäftsführer bei Megaboard. Damals hatte die Gewista ihre Anteil am Out of Home-Anbieter von 75,1% auf 100% aufgestockt, und Hosp neben seiner Rolle als Gewista-COO eben auch die Führung der Tochter übernommen. Nicht nur mit dieser Personalie wollte man die damals eher nur strategische Rolle der Gewista ausweiten und eben künftig stärker in operative Agenden eingreifen. Auch in räumlicher Sicht sowie was Logistik und Technik anbelangt rückte man näher zusammen.

Für Hosp ein Schritt, der „sehr viele Erleichterungen vor allem in der Administration und Abwicklung gebracht hat”, wie er im Gespräch mit medianet erläutert.
So konnte man sich in 2015 auch stabil entwickeln und einen niedrigen sechsstelligen Umsatz erwirtschaften, der zwar im Vergleich zum großen Mutterkonzern Gewista in Relation zu sehen sei, aber dennoch „eine hocherfreuliche Entwicklung” darstelle. ­„Megaboard entwickelt sich gut, hier agiert ein kompetentes, engagiertes und schlagkräftiges Team”, so Hosp.

Baukonjunktur zählt

Dabei ist der Außenwerbespezialist mit seinen übergroßen Flächen auch von der jeweiligen Baukonjunktur abhängig, denn neben dem Bestand an fixen Flächen passiert Wachstum vor allem durch neue Flächen, die man auf Hauswänden, Gerüsten und Ähnlichem dann entsprechend mit Werbebotschaften versieht.

„Großbau-Projekte spielen uns natürlich in die Arme”, erläutert Hosp, der betont, hier stets nach neuen, temporären Standorten Ausschau zu halten: „Wir setzen, gemäß unserer Philosophie, auf stark frequentierte, aufmerksamkeitsstarke und zumeist urbane Standorte.”
Aktueller Neuzugang im Portfolio der Megaboard: der Karlsplatz. Hier werden Werbekunden künftig in Fahrtrichtung Oper das Eckgebäude über der Opernpassage bespielen können, „ein optimaler Ort, um großflächig werblich Awareness zu schaffen”, erläutert Hosp. Für diesen Standort hat man bereits mit dem Verkauf der Fläche begonnen; „exklusive und nur selten verfügbare Angebote wie diese werden uns von unseren Werbekunden beinahe aus der Hand gerissen”, fügt Hosp mit einem Schmunzeln an.

Sonderstellung für Großfläche

Solche Riesenflächen am Karlsplatz oder eben auch auf der Votivkirche (siehe Bild re.) würden dem Werbekunden auch eine deutliche Sonderstellung garantieren und für eine nachhaltige Werbewirkung sorgen, unterstreicht Hosp.

So werde man auch künftig nach Flächen wie diesen aktiv scouten und diese dann anbieten: „Die Mobilität der Menschen und damit der Konsumenten nimmt stetig zu. Umso wichtiger ist es für uns, an dieser Mobilität teilzuhaben und die Menschen an relevanten Touchpoints abzuholen.”
Inwiefern die Megaboard dabei künftig auch noch näher an die Gewista heranrücken wolle, lässt Hosp offen.
„Natürlich sind gewisse ­Synergieeffekte einfach logisch”, verweist der Geschäftsführer auf das im Vorjahr begonnene Annähern der Tochter an die Mutter. Die Marke Megaboard werde aber auch weiterhin eigenständig agieren. (hof)

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