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Neue moderne Obusse für die Mozartstädter © wildbild/Salzburg AG

Die zehn topmodernen O-Busse am Salzburger Residenzplatz – sie sind überaus leise und fahren völlig emissionsfrei.

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Die zehn topmodernen O-Busse am Salzburger Residenzplatz – sie sind überaus leise und fahren völlig emissionsfrei.

adrian ortner 07.07.2015

Neue moderne Obusse für die Mozartstädter

Salzburg AG Der Energie- und Infrastruktur-Dienstleister investiert rund 12 Millionen Euro in den Öffentlichen Verkehr

Am 23. Juni wurden zehn Obusse der neuesten Generation der Öffentlichkeit vorgestellt.

Salzburg. Komfort, Information und Verlässlichkeit sind für die Salzburg AG essenzielle Parameter im Verkehr. Diese Maxime manifes­tiert sich auch in den Investitionen, die das Unternehmen 2015 tätigt. „Wir investieren allein dieses Jahr rund 12 Millionen Euro”, sagt Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG. Dazu gehören unter anderem die Fahrgastinformation in Echtzeit sowie die Ankurbelung des Vorverkaufs mit Ticketautomaten. Am 23. Juni wurden zudem am Residenzplatz zehn Obusse der neuesten Generation der Öffentlichkeit vorgestellt. .

„Mit den zehn neuen Fahrzeugen erfüllen wir höchste Standards in den Bereichen Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Modernität”, betont Schitter.
Besonders im Stadtverkehr wirkt sich der elektrische Antrieb sehr positiv aus: Der Obus ist leise und verrichtet seinen Dienst völlig emissionsfrei. Bis zu einem Drittel des Stroms erzeugt er beim Bremsvorgang selbst. Ein besonderes Highlight der neuen Serie sind auch die USB-Anschlüsse, können doch die Fahrgäste damit ihr Handy aufladen. Dass der öffentliche Verkehr zunehmend an Bedeutung gewinnt, darüber sind sich Salzburg AG, Stadtpolitik und der Altstadtverband einig.

Umwelt & Verkehr

„Mit einem hochwertigen Angebot wollen wir noch mehr Salzburgerinnen und Salzburger für den Obus begeistern”, sagt Schitter und setzt fort: „Umweltfreundliche Mobilität und ein florierender Wirtschaftsraum wie die Salzburger Altstadt muss Hand in Hand mit einem gut funktionierenden Öffentlichen Verkehr gehen. Und dafür braucht es die optimalen Rahmenbedingungen und erfolgreiche Partnerschaften.”
Der Obus ist ein tragender Teil des städtischen Verkehrssystems. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden dazu: „Zu einer lebenswerten Stadt gehört auch ein gut funktionierender und hochwertiger öffentlicher Verkehr. Zukunftsorientiert hat die Landeshauptstadt deshalb in den letzten Jahren knapp 10 Mio. Euro in den Ausbau der Oberleitungen investiert. Aktuell ist die Finanzierung von drei neuen Obussen geplant.”
Das moderne Design mache den Obus zum attraktiven Verkehrsmittel im städtischen Raum, ist Schaden überzeugt. Dabei sei es wichtig, das Angebot stetig an die Bedürfnisse der Salzburger anzupassen. „Noch heuer sollen die Linie 7 und 8 von Richtung Mülln kommend im Bereich Hanuschplatz neu über den Franz-Josefs-Kai geführt werden”, so Schaden.

Komfort & Hightech

Bei Bedarf können die neuen Obusse vom Fahrer abgesenkt werden, sodass das Ein- und Aussteigen mit Fahrrad oder Kinderwagen erleichtert wird. Eine ausklappbare Rampe bringt auch Fahrgäs­ten mit elektrischen Rollstühlen eine deutliche Erleichterung beim Ein- und Aussteigen. Eine zweifach-gesteuerte Klimaanlage sorgt zudem dafür, dass der Obus stets angenehm temperiert ist.

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