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Sommer, Sonne, Seewinkler © www.zweischrittweiter.at

Geschäftsführer Josef Peck und Mundwerk-Bloggerin Melanie Limbeck.

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Geschäftsführer Josef Peck und Mundwerk-Bloggerin Melanie Limbeck.

25.09.2015

Sommer, Sonne, Seewinkler

Der heiße Sommer 2015 stellte auch das Unternehmen Seewinkler Sonnengemüse vor einige Herausforderungen.

WALLERN. Nur die besten Gemüsesorten – nach diesem Leitwert suchen Gemüsebauern ihre Sorten für den Anbau aus. Das burgenländische Unternehmen Seewinkler Sonnengemüse besteht auf einer strengen Qualitätssicherung: Laut eigenen Angaben wird das Gemüse vom ersten Anbautag bis zur Übergabe an die Supermärkte keine Sekunde aus den Augen gelassen.

„Kein Produkt, das nicht der gewissenhaften internen Überprüfung standhält, gelangt in die Zentrallager der Handelspartner”, verspricht das Unternehmen auf seiner Homepage.
Konsumenten können sich von der Qualität aber auch selber überzeugen: Jedes trägt neben dem AMA-Gütesiegel auch ein Produktetikett, welches einen Code enthält, der angibt, welcher Gemüsebauer das Gemüse wann geerntet hat und wohin Seewinkler Sonnengemüse es zu welchem Zeitpunkt geliefert hat.

Ein heißer Sommer

Im Jahr 2014 machte das Unternehmen 16,1 Millionen Euro Umsatz, nach 14,5 Millionen im Jahr 2013. Rund 11.000 Tonnen an Frischgemüse (rund 30 Arten) wurden im vergangenen Jahr geerntet. Das stärkste Produkt bleibt die Paprika, die mit 66 Prozent den größten Anteil am Gesamtumsatz hält; Frühkartoffeln machen einen Anteil an 8 Prozent und Jungzwiebeln 7 Prozent aus.

„Umsatzziel wird erreicht”

Den Fokus legt Seewinkler künftig noch stärker auf die Produktion und Vermarktung von regionalem Gemüse, die Entwicklung neuer Produkte und die Reaktivierung alter Sorten. Man konzentriere sich auf die Entwicklung innovativer Ernte-, Bearbeitungs- und Verpackungsmethoden, heißt es vom Unternehmen.

Wie sich der heurige, sehr heiße Sommer auf das Gemüse ausgewirkt hat, erklärt Josef Peck, der Geschäftsführer von Seewinkler Sonnengemüse: „Durch die Hitze im Sommer gab es sehr starke Schwankungen bei den Anliefermengen unserer Gemüse-Produzenten. Dies und auch, dass teilweise die Qualität des Gemüses gelitten hat, hat zu Herausforderungen bei der Belieferung des österreichischen LEH geführt, welche jedoch gemeinsam mit dem Handel gelöst werden konnten.” Aus heutiger Sicht könne man sagen, dass das Umsatzziel bis zum Ende des Jahres erreicht werden kann – „momentan liegen wir knapp über dem Vorjahr und können zusammenfassend sagen, dass wir diesen Sommer mit seinen extremen Hitzeperioden gut überstanden haben.” (red)

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