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USA meets Europe © Shutterstock

E3-Netzwerk Alles begann mit einer Idee – der Idee, sich mit Gleichgesinnten jenseits von unternehmerischer Ellbogentaktiererei über berufliche Herausforderungen austauschen zu können.

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E3-Netzwerk Alles begann mit einer Idee – der Idee, sich mit Gleichgesinnten jenseits von unternehmerischer Ellbogentaktiererei über berufliche Herausforderungen austauschen zu können.

Michael Fiala 16.09.2016

USA meets Europe

Unterschiedliche Kulturkreise benötigen unterschiedliche Kommunikations­strategien. Netzwerke helfen bei diesen ­Herausforderungen.

••• Von Michael Fiala

WIEN/KONTICH (Belgien). Viele Unternehmen haben erkannt, dass ein globaler Ansatz für ihre jeweiligen Marketing- und Kommunikationsbedürfnisse nur mäßig bis gar nicht funktioniert. Der Grund hierzu ist einfach: ­Jeder Kulturkreis hat eigene kommunikative Bedürfnisse und Geschäftsgepflogenheiten, die wiederum individuelle Ansätze in einzelnen Ländermärkten erfordern. Darum ist es auch sehr wichtig, die einzelnen kommunikativen Strategien auf ebendiese Bedürfnisse abzustimmen. Anders formuliert: eine global ausgerollte Kampagne muss, wenn sie erfolgreich sein soll, in bestimmten Teilbereichen auf die unterschiedlichen Kulturkreise abgestimmt werden.

Netzwerke kommen ins Spiel

Wenn man an diesem Punkt angelegt ist, kommen internationale Netzwerke wie E3 ins Spiel. denn E3 ist ein internationales Netzwerk von 26 inhabergeführten Marken- und Kommunikationsagenturen auf drei Kontinenten. Die multikulturelle Aufstellung und das darauf basierende, breite globale Leistungsspektrum ermöglichen den Zugriff auf über 600 spezialisierte Experten weltweit. So können E3-Netzwerk-Partner das Wachstum der von ihnen betreuten Marken und ihren Geschäftserfolg in jedem ihrer geografischen Märkte einfach und effizient gestalten.

Das E3-Netzwerk schafft den richtigen Zugang und beschleunigt Kommunikationsprojekte ebenso wie die Time-to-Market erheblich. Die Agenturen, die Teil des E3-Netzwerks sind, beraten ihre Kunden hier auf eine äußerst effiziente Weise mit erfahrenen Partnern in den jeweiligen Ländern. So kann auf die oben erwähnten, kulturell sehr divergierenden Kommunikationsbedürfnisse eingegangen und können Strategien im Vorfeld getestet und modifiziert werden. Damit wird eine zielgenaue und erfolgsorientierte Kommunikation sichergestellt.
Dabei spielen der persönliche Kontakt und eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit der agierenden Agenturen eine ebenso wichtige Rolle, wie eine transparente internationale ­Verwaltungsinfrastruktur.

Effiziente Beratung

Die Geschichte zum E3-Netzwerk ist schnell erzählt: alles begann mit einer Idee – der Idee, sich mit Gleichgesinnten jenseits von unternehmerischer Ellbogentaktiererei über berufliche Herausforderungen austauschen zu können, und zwar auf Augenhöhe. Diesen Wunsch hegten in den 1970ern einige Agenturen in insgesamt fünf europäischen Ländern. Otto Pril lud 1977 erstmals zu einem Agentur-Treffen in Venlo (NL).

Wenig später wurde E3 geboren. Namensgebend war eine Autobahn – eben die E3 –, die Stockholm mit Lissabon verbindet. 1978 wurde Ed Bouchard zum ersten Präsidenten der Vereinigung gewählt. In den Folgejahren konnten viele neue Mitglieder und Klienten gewonnen werden. 2011 erfolgte der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung hin zu einer globalen Vereinigung – die offizielle Anerkennung nicht-europäischer Agentur-Mitglieder.

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