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Zeitungswerbung genießt hohe Sympathie © Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Drei Viertel der Leser geben ihr Zeitungsexemplar auch an andere Personen weiter.

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Drei Viertel der Leser geben ihr Zeitungsexemplar auch an andere Personen weiter.

09.06.2015

Zeitungswerbung genießt hohe Sympathie

Zeitungs Marketing Gesellschaft Neue Studie „Zeitungsqualitäten 2015” liefert Informationen für Mediaentscheider

Frankfurt am Main. Mit ihren Print- und Onlineangeboten erreichen die Zeitungen in Deutschland pro Woche mehr als 70% der Bevölkerung, gedruckt wie digital. Das sind 51,5 Mio. Zeitungsleser in der durchschnittlichen Woche. Gelesen werden können 379 Zeitungen, das sind 24 mehr als im Jahr zuvor. Diese und weitere Fakten bündelt die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft in den „Zeitungsqualitäten 2015”. Neben eigenen repräsentativen Studien nutzt die ZMG externe Forschungsergebnisse (z.B. VerbraucherAnalyse, media analyse), um das Medium für Mediaentscheider transparent zu machen.

Ruhe und Konzentration

Die ZMG-Studie liefert den für Werbungtreibende wichtigen Vergleich mit anderen Medien. Er dokumentiert, dass Medien ganz unterschiedliche Nutzungsmotivationen bedienen. Die Zeitung ist eine Oase der Ruhe und Konzentration; wer sie liest, ist voll bei der Sache und möchte sich in erster Linie informieren (97%). Ablenken möchte man sich mit der Zeitung eher nicht, dazu schaltet man den Fernseher an und greift gern parallel zum Smartphone. Für einen Second Screen bietet die Zeitung keinen Raum, ihr gilt täglich 37 Minuten lang die ungeteilte Aufmerksamkeit. „Zeitungsleser sind immer voll bei der Sache, Zeitung ist 100 Prozent Konzentration”, erklärt Markus Ruppe, Geschäftsführer der ZMG.

Glaubwürdigkeit

Für 40% der Deutschen ist am Sonntag die ausgiebige Zeitungs-Lesezeit, 79% lesen zudem mindes-tens die Hälfte aller Seiten. Drei Viertel blättern nicht nur selbst mehrfach täglich in der Zeitung, sondern geben ihr Exemplar auch weiter – eine Mehrfachnutzung, die die Wirkchancen von Anzeigen vervielfacht. Diese Zeitungswerbung gilt für die meisten Leser als informativ, sie stört die wenigsten, ist unaufdringlich, unterbricht den Lesefluss nicht und genießt vielleicht gerade deshalb hohe Sympathie. Fernsehwerbung gilt in erster Linie als unterhaltend, aber 35% der Befragten fühlen sich von der Unterbrechung im TV gestört.
Bei Relevanz und Glaubwürdigkeit der Werbung liegt die Zeitung deutlich vor TV, Radio und Internet. „Anzeigen in der Zeitung sind glaubwürdig und zuverlässig”, finden etwa 80% und attestieren das gleichermaßen der Werbung im Printprodukt wie auf den Zeitungsportalen. Für ihren täglichen Einkauf ist die Zeitungswerbung in Print und Online sehr nützlich, finden mehr als 75% der Leser.
Auf die Bewertung durch die Mediennutzer hat die dahinter stehende Marke mehr Bedeutung als der Übertragungskanal. Kernkompetenzen wie Gründlichkeit und Glaubwürdigkeit attestieren die User den Onlineauftritten der Zeitungen ebenso wie dem Printprodukt. (red)

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