FINANCENET
Die Lust aufs Sparen © Erste Bank/Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank: „Viele parken Geld.”

© Erste Bank/Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank: „Viele parken Geld.”

Redaktion 13.05.2016

Die Lust aufs Sparen

Der Sparbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel ­gestiegen, zeigt die aktuelle Umfrage der Erste Bank.

WIEN. Trotz Niedrigzinsen ist den Österreichern die Lust aufs Sparen nicht vergangen: Laut einer im Auftrag der Erste Bank durchgeführten Imas-Studie planen 84% (+2) der Befragten, in den kommenden zwölf Monaten Geld anzulegen.

Das Sparbuch bleibt weiterhin mit 57% (-4) die Hauptanlageform, dicht gefolgt von 51% Bausparern (-6). Die Anlage in Lebensversicherungen hat im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahrs deutlich an Beliebtheit eingebüßt und liegt derzeit bei 37% (-7). Immobilen werden hingegen immer beliebter: 21% der Befragten geben an, ihr Geld in eine Wohnung oder Haus zu investieren (+4). Auch die Anlage in Wertpapiere ist für 23% (-2) der Österreicher ein Thema.

Cash is King

Der durchschnittliche Sparbetrag ist im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 22% angestiegen und liegt derzeit bei 5.500 € (+1.000 €). „Das heißt nicht, dass die Menschen mehr zum Sparen zur Verfügung haben. Aber es scheint, als ob viele Geld parken und jetzt überlegen, wie sie es anlegen sollen”, so Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank.

Beim Bezahlen in Geschäften sehen 69% das Bargeld weiterhin als Nummer eins, jeder Zweite (55%) sagt aber, dass verstärkt die Bankomat- oder Kreditkarte zum Einsatz kommt. Etwa 5% können sich aktuell vorstellen, künftig auch mehr mit dem Handy zu bezahlen.

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