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FinTechs preschen vor © Melzer PR

Stephan Kolarik, Leiter Transformation Consulting bei Capgemini Österreich, empfiehlt Banken strategischen Weitblick.

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Stephan Kolarik, Leiter Transformation Consulting bei Capgemini Österreich, empfiehlt Banken strategischen Weitblick.

Helga Krémer 23.06.2017

FinTechs preschen vor

World Retail Banking Report 2017: FinTechs wissen, im Gegensatz zu manchen Finanzinstituten, was Bankkunden wirklich wollen.

••• Von Helga Krémer

WIEN. „Open Banking bietet Banken die Gelegenheit, ihren Kunden attraktive, individuelle Produkte und Dienstleistungen von Drittanbietern zu offerieren. Sie können so die Kundenbindung steigern und sind darüber hinaus attraktiv für potenzielle Neukunden”, sagt Stephan Kolarik, Leiter Transformation Consulting bei Capgemini in Österreich, über die Zusammenarbeit von Finanzinstituten und FinTechs. „Doch die Banken brauchen eine strategische Weitsicht, um nicht langfristig von den FinTechs aus dem Markt gedrängt zu werden”, meint Kolarik.

Branchenübergreifend

Laut World Retail Banking Report 2017 von Capgemini und der Efma sieht eine knappe Mehrheit von FinTech-Unternehmen (53,8%), aber auch etliche Banken (43,5%), die Zukunft folgendermaßen: beide entwickeln gemeinsam branchenübergreifende Plattformen, auf denen sich ergänzende Dienstleistungen angeboten werden.

FinTechs würden, so die Studie, auf jeden Fall besser bei der Kundenzufriedenheit abschneiden. Denn die FinTechs können sehr gut abschätzen, was genau Kunden wollen; das wiederum wertet Capgemimi als Bedrohung für die etablierte Bank-Kunden-Beziehung.

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