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Im Aufwind: sauber anlegen © ESPA/Daniel Hinterramskogler

Klein: „Wir lassen einen Teil der Gebühren dem Flussschutz- und Klimaschutzprogramm des WWF zufließen”.

© ESPA/Daniel Hinterramskogler

Klein: „Wir lassen einen Teil der Gebühren dem Flussschutz- und Klimaschutzprogramm des WWF zufließen”.

25.09.2015

Im Aufwind: sauber anlegen

In Kooperation mit WWF Österreich wird am 9. Oktober 2015 das neue Fonds-Flaggschiff-Produkt „Erste WWF Stock Environment” zur Zeichnung aufgelegt.

••• Von Fritz Haslinger

MARCHEGG/WIEN. Die bereits langjährige Partnerschaft zwischen der Erste-Sparinvest und dem WWF Österreich findet jetzt mit der Auflage des „Erste WWF Stock Environment” Fonds ihre Fortsetzung. Bereits 2006 wurde der Erste WWF Stock Umwelt aufgelegt und 2007 der Erste WWF Stock Climate Change.

Neues Flaggschiff-Produkt

Mit 9. Oktober 2015 werden der Erste WWF Stock Umwelt und der Erste WWF Stock Climate Change zu dem neuen Fonds-Produkt Erste WWF Stock Environment zusammengelegt.

Die Bereitschaft, „sauber zu investieren”, ist groß, so die Erste Sparinvest anlässlich einer Präsentation vor Journalisten: Fünf von zehn Österreicherinnen und Österreichern finden ein solches Investment interessant oder zumindest gleich interessant wie andere Geldanlagen (Quelle: IMAS 2011).
Dementsprechend steil bergauf geht es mit dem als nachhaltig ausgewiesenen Fondsvolumen in Österreich: War vor zehn Jahren erst knapp eine Mrd. Euro nachhaltig investiert, so stieg dieser Wert Ende 2014 auf bereits 5,75 Mrd. Euro (Forum Nachhaltige Geldanlagen). Führender Anbieter in Österreich ist die Erste Asset Management (EAM) mit einem kumulierten Fondsvolumen von 3,8 Mrd. Euro.

WWF im Umweltbeirat

„Im Rahmen der Kooperation mit der Erste-Sparinvest können wir den Anlegern einen einmaligen Umwelt-Anlagefonds anbieten. Wir sorgen im Umweltbeirat dafür, dass jeder einzelne Titel nach strengen Umweltkriterien ausgewählt wird”, freut sich Andrea ­Johanides, Geschäftsführerin WWF Österreich.

„Durch diesen neuen Fonds wird das kombinierte Fondsvolumen auf knapp 80 Mio. Euro ansteigen und dadurch auch institutionelle Investoren verstärkt ansprechen”, erklärt Senior Fondsmanager ­Clemens Klein. „Im Vergleich zu ‚klassischen' Börsenwerten finden sich bei den Umweltaktien eher klein- und mittelgroße Firmen wieder. Aufgrund dieser Zusammensetzung sehe ich Anlagen in Fonds im Vorteil, da man schon mit geringem Kapitaleinsatz eine breite Streuung über diese Segmente erzielt.”

Megatrends im Umweltbereich

Die weltweit beschränkten Energie-Ressourcen und der zunehmende gesellschaftliche Druck wegen der Ausbeutung konventioneller Energiequellen und des zunehmenden Wassermangels in vielen Teilen der Welt lassen den Ruf nach einem schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen immer lauter werden.

„Rund um die Erneuerbaren Energien haben sich langfristige Megatrends manifestiert, die ein Umsatz- und Ertragswachtum von Unternehmen im Umwelttechnologiebereich erwarten lassen. Genau diese Trends werden mit den Veranlagungen im Erste Stock Environment abgedeckt”, erläutert Klein. Die Säulen dieser Mega­trends erkennt Klein in Erneuerbare Energien, Energie-Speicherung, Mobilität, Energieeffizienz, Wasserversorgung und last but not least in der Abfallsammlung und -trennung.

Unterstützung des WWF

Durch eine Investition in den Erste WWF Stock Environment werden gezielt Betriebe, deren Produkte oder Dienstleistungen einen posi­tiven Nutzen für die Umwelt liefern, unterstützt. Ein Teil der Verwaltungsgebühren der ErsteSparinvest fließt in das Flussschutzprogramm sowie ab der Verschmelzung auch in das Klimaschutzprogramm des WWF Österreich.

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