FINANCENET
Rechnen ist (k)eine Kunst © Foto Wilke

Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister, ist ob des Vorsorge-Sparwillens der Jüngeren erfreut.

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Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister, ist ob des Vorsorge-Sparwillens der Jüngeren erfreut.

Helga Krémer 16.06.2017

Rechnen ist (k)eine Kunst

Die meisten Österreicher setzen bei der Vorsorge auf den Faktor Sicherheit – und rechnen mit einer Mindestverzinsung bis zu 6%.

••• Von Helga Krémer

LINZ. Die Nürnberger Versicherung ließ, gemeinsam mit dem Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, die Befindlichkeiten, Erwartungen und Zufriedenheit der Österreicher in Sachen private Vorsorge erheben. Bezüglich eingesetzter Vorsorgeformen liegen das Sparbuch (71%) und der Bausparvertrag (61%) erwartungsgemäß ganz klar vorn; fondsgebundene Lösungen (Fondssparplan oder FLV) haben dabei einen Anteil von 46%.

Die Jüngeren wollen vorsorgen

Zwischen 50 und 150 € pro Monat lassen fast 40% der Befragten für die private Vorsorge springen. Bei den Älteren und Besserverdienenden darf es monatlich ein bisserl mehr sein: knapp 25% legen mehr als 200 € zur Seite. „Was uns freut, ist, dass rund ein Viertel der Sparer vorhat, in nächster Zeit mehr Geld für die Vorsorge aufzuwenden – dabei vorrangig die Jüngeren bis 29 Jahre”, sagt Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister.

Außerdem setzen 7 von 10 ­Österreichern bei der Vorsorge auf Sicherheit und sind kaum bereit, zur Erhöhung der Renditechancen, Risiko in Kauf zu nehmen; dabei erwartet jeder Zweite von seiner Vorsorgeform eine Mindestverzinsung von 4 bis 6%.

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