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RWE und E.ON beflügelt © AFP/Patrick Stollarz
© AFP/Patrick Stollarz

16.10.2015

RWE und E.ON beflügelt

ESSEN/DÜSSELDORF. Die vier deutschen Atomstromkonzerne sind in der Lage, die Kosten des Rückbaus und der Entsorgung im Fall eines Atom-Problems zu tragen. Dies waren jedenfalls die Schlussfolgerungen des Bundeswirtschaftsministeriums aus einem Gutachten der Düsseldorfer Wirtschaftsprüfergesellschaft Warth & Klein Grant Thornton, wonach in einem Zeitraum bis 2099 die deutschen Atomkonzerne in der Summe an die 40 Mrd. Euro an entsprechenden Rückstellungen in ihren Bilanzen hätten.

Die guten Noten haben den Aktien der größten deutschen Energiekonzerne – RWE und E.ON – einen Gewinnsprung eingebracht.
Durch den gut ausgegangenen Stresstest sei eine enorme Last von den Aktien genommen worden, erklärte Analystin Deepa Venkateswaran von Bernstein Research, und Martin Brough von der Deutschen Bank nannte die Stresstest-Ergebnisse ermutigend.
Zuvor hatten sich zwischen August und September die Aktien von RWE und E.ON im Wert etwa halbiert, nachdem die Sorgen über die Kosten des Atomausstiegs überhandgenommen hatten. (ag/lk)

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