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„Sherlock” soll wachsen © Foto Wilke

aws Gründerfonds-Geschäftsführer Ralf Kunzmann ist vom Potenzial der Insort überzeugt, daher geht’s nun nach Amerika.

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aws Gründerfonds-Geschäftsführer Ralf Kunzmann ist vom Potenzial der Insort überzeugt, daher geht’s nun nach Amerika.

Helga Krémer 09.09.2016

„Sherlock” soll wachsen

Mithilfe des aws Gründerfonds wird „Sherlock” in Zukunft auch in den USA finden und aussortieren – z.B. schadhafte Erdäpfel.

••• Von Helga Krémer

WIEN. Der aws Gründerfonds hat sein Portfolio um die Insort aus Kirchberg/Raab - ein weiteres Technologieunternehmen mit Wachstumspotenzial - erweitert. Der steirische Betrieb ist mit seinem Lebensmittel-Analysegerät „Sherlock” Technologieführer. Mittels Nah­infrarotspektroskopie werden Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung von Lebensmitteln in industrietauglichen Geschwindigkeiten erfasst und objektbezogen Sortier- und Verarbeitungsprozesse gesteuert.

Nachfrage in Nordamerika

„Die Sortiertechnologie der Insort ist wirklich beeindruckend und ermöglicht es Produzenten von Nahrungsmitteln, ganz neue Sicherheits- und Qualitätsstandards zu erreichen, um damit Risiken zu minimieren und Kosten zu sparen”, sagt Ralf Kunzmann, Geschäftsführer des aws Gründerfonds, und zeigt sich visionär: „Wir sehen großes Potenzial in der Anwendung bei einer Vielzahl weiterer Nahrungsmittel und durch die Möglichkeit, die Technologie weltweit zu vermarkten.”

Das aws -Wachstumskapital soll unter anderem zur Weiterentwicklung der vorhandenen Technologie sowie zum Standortaufbau in Nordamerika dienen, um die dortige Nachfrage gezielt befriedigen zu können.

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