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Uniqa: bei Zielen 2015 auf Kurs © Uniqa Group

Brandstetter: „Haben in Russland und der Ukraine auch im 1. Quartal weiter verdient”.

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Brandstetter: „Haben in Russland und der Ukraine auch im 1. Quartal weiter verdient”.

29.05.2015

Uniqa: bei Zielen 2015 auf Kurs

Starker Start Nun wird Bremse bei Einmalerlägen angezogen; bei Kostenquote auf einem Allzeit-Tief; Nettogewinn über Analystenschätzungen

Uniqa-Chef Brandstetter: Neues LV-Produkt ohne Garantie kommt gut an.

Wien. Im November vergangenen Jahres preschten Uniqa und Raiffeisen mit einer Lebensversicherung („Klassik Neu”), die auf den seit Jahren sinkenden Garantiezins verzichtet, vor. Diese verkauft sich besser als erwartet, berichtet Uniqa-Chef Andreas Brandstetter: Bis Ende April konnten schon ca. 16.000 Stück abgesetzt werden – mehr als die fürs Gesamtjahr angepeilten 10.000.

Bei den Einmalerlägen in Leben, die zum Jahresauftakt für ein überraschend starkes Wachstum der Uniqa-Prämieneinnahmen insgesamt gesorgt haben, wird nun gebremst: „Künftig nehmen wir Einmalerläge nur mehr bei sofortiger Verrentung an”, so Brandstetter. Ob sich so 2015 ein Wachstum in Leben in Österreich ausgehe, lasse sich noch nicht sagen.
Brandstetter sieht die Versicherungsgruppe auf gutem Kurs, um das Ergebnisziel für 2015 zu erreichen. Im 1. Quartal steigerte die Gruppe die verrechneten Prämien in Leben (samt Sparanteilen von Fonds- und Indexpolizzen) um48,5% auf 972 Mio. €. Dabei wuchsen die Einmalprämien im Jahresabstand sogar um 130%; so kletterten die Prämieneinnahmen der Gruppe in Summe bis März um 19,8% auf 2,040 Mrd. €.

Über Expertenschätzungen

Den Vorsteuergewinn (EGT) steigerte die Uniqa im Jahresabstand um 15,5% auf 94,0 Mio. € und bekräftigte das EGT-Ziel von 425 bis 450 Mio. € für das Gesamtjahr, vorausgesetzt, der Kapitalmarkt ist stabil; es gibt eine moderate Konjunkturverbesserung, und die Schäden durch Naturereignisse bleiben in der Norm. Der Anstieg beim Nettogewinn war bis März mit 37,5% auf 76,9 Mio. € etwas höher, als Experten geschätzt hatten.
Die deutliche Gewinnsteigerung habe man erreicht, obwohl man9 Mio. € auf Heta-Senior Bonds der Kärnten-Hypo-Abbaueinheit abgeschrieben hat. Die Konzern-kostenquote konnte zu Jahresbeginn dank des Einnahmen-Anstiegs und weiter gesenkten Verwaltungskosten von 21,8 auf 18,4% verbessert werden. (APA/red)

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