FINANCENET
Verstärkt in Alternative Anlagen © Mercer

Plank: „Österreich ist bei Alternativen Investments unter dem Europa-Schnitt.”

© Mercer

Plank: „Österreich ist bei Alternativen Investments unter dem Europa-Schnitt.”

22.05.2015

Verstärkt in Alternative Anlagen

Mercer Betriebliche Altersvorsorge orientiert sich um

Wien. Bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) haben die Einrichtungen in Europa 2014 laut dem Beratungsunternehmen Mercer keine großen Umschichtungen von Anleihen in Richtung Aktien vorgenommen. Die Anleihenquote sei in den meisten Ländern gesunken, aber vielfach durch Immobilien und alternative Assets ersetzt worden, geht aus der Studie „European Asset Allocation Survey 2015” hervor, die 1.100 bAV-Einrichtungen mit einem Anlagevolumen von mehr als 950 Mrd. € berücksichtigt.

14% des Anlagevolumens europäischer Pensionspläne seien in alternative Anlageklassen investiert (2014: 12%), so Mercer. Die Aktienquote habe in Kontinentaleuropa leicht zugenommen, in Irland und UK sei sie leicht gefallen.
Österreich liege bei alternativen Investments und Immobilien deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, so Mercer-Österreich-Expertin Michaela Plank. Die Aktienquoten seien ab dem zweiten Halbjahr des Vorjahres sukzessive gestiegen. Nun beginne man mit Absicherungsstrategien, dabei müsse aber beachtet werden, was von der Kosten-Nutzen-Relation her Sinn mache.

Kassen: bis zu 6,5% nötig

Österreichs Pensionskassen werden heuer zwischen 3 und 6,5% Rendite erwirtschaften müssen, um den Versorgungslevel auf Vorjahresniveau halten zu können. 2014 lag die durchschnittliche Performance der Kassen bei 7,85%.(ag)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema