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Wünsch dir was! © PantherMedia/Creativemarc

Die Österreicher wünschen sich vor allem Gesundheit (83,1%), Familienglück (70.9%) und finanzielle Absicherung (70,6%).

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Die Österreicher wünschen sich vor allem Gesundheit (83,1%), Familienglück (70.9%) und finanzielle Absicherung (70,6%).

Reinhard Krémer 20.10.2017

Wünsch dir was!

Die Wahl ist endlich geschlagen – und was hätten die Österreicher jetzt gern von einer neuen Regierung?

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Ein neuer Bundeskanzler ist im Werden, ein neues Team wird erwartet. Stellen Sie sich nun vor, Sie hätten drei Wünsche an die zukünftige Regierung frei – was würden Sie sich wünschen? Diese Frage stellte aktuell Marketagent.com im Auftrag des Finanzberatungsunternehmens Swiss Life Select. Die ­Österreicher wünschen sich derzeit vor allem eines: Der Staat soll die Altersarmut (60%) bekämpfen, Lohnsteuern (55,5%) senken und die allgemeine ­Lebensqualität (49,1%) sichern.

Rot-weiß-rotes Paradoxon

Die Österreicher fühlen sich jünger – und werden dabei aber immer älter. Und so ist für den Großteil der Befragten (71%) eine gute Gesundheit für ein längeres selbstbestimmtes Leben zunehmend wichtig. Bei den Frauen steht die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf an allererster Stelle (81%), um ein erfülltes Leben führen zu können; bei den Männern steht dieses Kriterium ebenfalls an erster Stelle (65%), gefolgt von dem Wunsch, ein langes, selbstbestimmtes ­Leben führen zu können (58%).

Der Anstieg der Lebenshaltungskosten (49%) und eine steigende Kriminalität (45%) sind die größten Sorgen und Ängste der Österreicher, gefolgt von der Furcht einer drohenden Altersarmut (45%) oder einer schweren Erkrankung, Unfall oder Pflegebedürftigkeit (35%).

Berechtigte Ängste

„Die Ängste sind berechtigt. Jetzt geht es darum, dass die Menschen und die Politik entsprechende Handlungen setzen”, meint Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select Österreich. „Dennoch schieben viele ihre Vorsorge auf die lange Bank. Warum? Vielen stehen einfach nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um in ihre Vorsorge zu investieren. Das beweist auch die aktuelle Umfrage: 73,6 Prozent der befragten Personen geben an, nicht genügend finanzielle Mittel zu haben”, so Obererlacher.

Weitere Ergebnisse: 31,2% wünschen sich von der kommenden Regierung eine bessere Absicherung bei Berufsunfähigkeit, Pflegefällen oder Krankheit; bessere finanzielle Unterstützung bei Hausbau und Eigentumserwerb (16,5%) sowie bei der Aus- und Weiterbildung (13,3%).

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