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Zu viel Testosteron im WBI © EY Österreich

Elfriede Baumann, Partnerin bei EY Österreich: „Gemischtgeschlechtliche Führungsteams sind nachweislich erfolgreicher.”

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Elfriede Baumann, Partnerin bei EY Österreich: „Gemischtgeschlechtliche Führungsteams sind nachweislich erfolgreicher.”

Helga Krémer 23.09.2016

Zu viel Testosteron im WBI

Wiener Börse Index (WBI) per 31. Juli: 64 Unternehmen, 196 Vorstands­mitglieder und ein winziger Zuwachs beim Frauenanteil.

••• Von Helga Krémer

WIEN. „Beim Frauenanteil im Top-Management börsenotierter Unternehmen in Österreich gibt es momentan Stillstand statt Aufbruchsstimmung”, bedauert Elfriede Baumann, Partnerin bei EY Österreich, die Ergebnisse einer jährlich durchgeführten EY-Analyse betreffend die Struktur von Vorständen und Aufsichtsräten der im Wiener Börse Index gelisteten Unternehmen. „Neun von zehn Vorständen sind immer noch männliche Monokulturen”, sagt Baumann zum WBI-Biotop.

Peinlich geringer Anstieg

Wenigstens sei die Anzahl an Vorstandsetagen, in denen mehr als eine Frau vertreten ist, gestiegen, so die Analyse – allerdings nur von eins auf zwei in absoluten Zahlen bzw. von 1,6% auf 3,1%. Und immerhin drei der insgesamt neun Frauen in Vorstands­etagen leiten das Unternehmen als CEO: Elisabeth Stadler bei der VIG, Herta Stockbauer bei der BKS Bank und Karin Trimmel beim Kräuterlikörhersteller Gurktaler.

Deutlich höher ist der Frauenanteil hingegen in den Aufsichtsräten der im Wiener Börse Index notierten Unternehmen: Von insgesamt 591 Aufsichtsratsmitgliedern sind 104 Frauen – damit ist der Anteil weiblicher Aufsichtsräte von 16,3% auf 17,6% gestiegen.

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