HEALTH ECONOMY
Bewusstsein schaffen © AbbVie (2)

Engagement „Als forschendes Unternehmen stellen wir innovative Behandlungsmöglichkeiten bereit. Doch unser Engagement geht weit darüber hinaus”, sagt Ingo Raimon, General Manager von AbbVie.

© AbbVie (2)

Engagement „Als forschendes Unternehmen stellen wir innovative Behandlungsmöglichkeiten bereit. Doch unser Engagement geht weit darüber hinaus”, sagt Ingo Raimon, General Manager von AbbVie.

Martin Rümmele 21.10.2016

Bewusstsein schaffen

Eine neue Awareness-Kampagne für chronisch entzündliche Darmerkrankungen geht kreative Wege. „Shit happens” soll augenzwinkernd Bewusstsein schaffen.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. In Österreich leiden bis zu 80.000 Personen an Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. CED sind immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema, über das nicht gern gesprochen wird. So wissen viele Betroffene oft lange nicht, dass sie an einer der beiden Erkrankungen leiden. Für eine bessere Lebensqualität ist eine möglichst frühe Diagnose jedenfalls essenziell.

www.froh-am-klo.at

Gemeinsam mit der Österreichischen Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) initiierte das Biotechunternehmen AbbVie die Kampagne „Shit happens”, die mit Augenzwinkern im Herbst 2017 ein höheres Bewusstsein für CED schaffen soll. Mit sogenannten POems und POesie soll humorvoll auf die Erkrankung aufmerksam gemacht und damit Bewusstsein für den Leidensdruck der Betroffenen in der Bevölkerung geschaffen werden. Das Konzept: User werden eingeladen, POems unter www.froh-am-klo.at hochzuladen und teilen. Mit jeder POesie-Einreichung helfen Autoren, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu lenken.

„Die Initiative wurde gemeinsam mit der ÖMCCV entwickelt, um mehr Bewusstsein für chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu schaffen. Neben der Einreichung von ‚POems' bietet die Aktion auch die einmalige Chance, das Gewinnerpoem großflächig in Wien ab Anfang Dezember für zwei Wochen zu bestaunen”, schildert Ingo ­Raimon, General Manager von AbbVie, die Gedanken hinter der Kampagne. „Als forschendes Unternehmen stellen wir innovative Behandlungsmöglichkeiten bereit. Doch unser Engagement geht weit darüber hinaus. Wir wollen CED-Betroffene dabei unterstützen, mehr Lebensqualität zu bekommen. Dafür ist es entscheidend, die Erkrankten und ihr Umfeld aufzuklären und Vorurteile abzubauen.”

Promis als Partner

„Durch die Betroffenheit wissen wir, dass eine chronische Erkrankung im Zusammenhang mit der Verdauung nach wie vor für viele ein Tabuthema ist, über das man nicht spricht”, erklärt Evelyn Groß, Zweigstellenleiterin Steiermark und Jugendbeauftragte der ÖMCCV. Mit der Aktion wolle man einen neuen, humoristischen Zugang zu diesem Thema wählen und zum kreativen Schreiben aufrufen „und dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit für diese Erkrankung zu schaffen, ein Stück näher kommen. Über die prominente Unterstützung dieser Initiative freue ich mich besonders.” Die Kampagne bekommt nämlich Unterstützung von Roxanne Rapp, Clemens Unterreiner und Kathrin Menzinger, die als Testimonials gewonnen werden konnten. „Die Aktion unterstütze ich aus voller Überzeugung, um in der Gesellschaft mehr Wertschätzung für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu schaffen und die Erkrankungen etwas aus der dunklen Ecke zu holen. Sich dem Thema auf humoristische Weise zu nähern, finde ich großartig und ich hoffe dadurch auf mehr Gleichberechtigung und eine bessere Aufklärung für MC-Patienten”, erzählt Profitänzerin Kathrin Menzinger.

Je früher eine Erkrankung entdeckt wird, desto eher können die richtige Therapie eingeleitet und schwerwiegende Folgeschäden vermieden werden. Mit einem einfachen CED-Check, entwickelt von der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH), kann sich jeder selbst testen und feststellen, ob er einen Arzt aufsuchen zur weiteren Abklärung aufsuchen sollte: www.crohn-colitis-info.at/ced-check

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Ihr Kommentar zum Thema (1)

  • Paulaa – Donnerstag, 10. Nov 2016, 21:14
    Ich nutze seit ein paar Wochen einen med. Toilettenhoca zur gründlichen Darmreinigung. Mit der Hocke kann ich mich viel schneller, und ohne Schmerzen zu verspüren, erleichtern. Seit ich in die 35 Grad Sitzhaltung gewechselt bin, habe ich auch viel seltener mit Blähungen zu kämpfen. In der Hocke ist mein Enddarm einfach in der richtigen Lage, denn er ist nicht wie ein Gartenschlauch geknickt. Mit der Hocke lassen sich weitere Darmerkrankungen wirkungsvoll behandeln und sogar vorbeugen.