HEALTH ECONOMY
Erfolge für Uni-Forscher © Biobank Graz

Heimische Biotech-Forscher können zunehmend auch international punkten.

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Heimische Biotech-Forscher können zunehmend auch international punkten.

Redaktion 15.07.2016

Erfolge für Uni-Forscher

Forscher aus Wien und Graz melden Erfolge im Bereich Biomarker; diese sind wichtig für die Entwicklung neuer Therapien.

GRAZ/WIEN. Die Biobank an der Medizinischen Universität Graz wurde dieser Tage mit den „International Life Sciences Award” ausgezeichnet. Die Grazer Biobank verfügt über rund 7,5 Mio. Proben von erkranktem und gesundem Gewebe, Blut und anderen Körperflüssigkeiten und entsprechenden Datensätzen. Im Rahmen des Awards wurde ihr der Titel „Beste Europäische Akademische Biobank” verliehen, wie die Med-Uni Graz nun mitteilte.

Auszeichnung

Vergeben wurde die Auszeichnung von der Britischen „Global Health & Pharma”. Damit sollen das Fach „Biowissenschaften” in den Mittelpunkt gerückt und jene Institutionen geehrt werden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, innovative und neue Wege im Life Science-Bereich zu beschreiten. Mit der Med-Uni Graz wurde einer der europaweit größten Sammlungen biologischer Proben zur besten europäischen akademischen Biobank ernannt. Forscher der Med-Uni Graz sind federführend am Aufbau des europäischen Biobanken-Netzwerks tätig. Es soll zu einer der weltgrößten Sammlungen von biologischen Proben führen. Vor rund drei Jahren wurde der offizielle Startschuss für das Zentrum des europäischen Biobanken-Netzwerks BBMRI gegeben, das von Graz aus koordiniert wird.

In Biobanken werden biologische Proben und dazugehörige Daten gesammelt, bearbeitet und gelagert. Das Material, vor allem Blut- und Gewebeproben, dient der Erforschung von Krankheiten und ist auch die Basis für eine auf die Patienten zielgerichtet zugeschnittene Therapie.

Anerkennung

Erfolgsmeldungen kommen auch vom Österreichischen Forschungszentrum CBmed, das zum europaweit ersten Expert Center des Verbundes europäischer Biobanken BBMRI-ERIC ernannt wurde. In einem Labor an der Medizinischen Universität Wien sollen nun neue Methoden in der Identifizierung dieser Biomarker angewandt werden. Im Zentrum steht die Erforschung alternativer Wege zur Behandlung von Krebserkrankungen, hieß es bei einer Pressekonferenz an der MedUni Wien. (red)

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