HEALTH ECONOMY
Neue Sichtweisen in Forschung und Medizin © Pharma Logistik

Vortrag Die PLA-Manager Roland Huemer und Thomas Grassler diskutierten mit Universitätsprofessor Johannes Huber (Mitte).

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Vortrag Die PLA-Manager Roland Huemer und Thomas Grassler diskutierten mit Universitätsprofessor Johannes Huber (Mitte).

Martin Rümmele 29.09.2017

Neue Sichtweisen in Forschung und Medizin

Richter Pharma-Tochter Pharma Logistik Austria diskutierte mit Experten über Entwicklungen im Gesundheitswesen.

••• Von Martin Rümmele

WELS. Über neue Sichtweisen zwischen Schulmedizin und Ethik diskutierte am vergangenen Donnerstag ein hochkarätiger Expertenkreis. Roland Huemer, Geschäftsführer der Pharma Logistik Austria (PLA), begrüßte in der Wiener „­Wolke 21” rund 100 Teilnehmer. ­Huemer betonte dabei die Rolle der ­Pharma Logistik Austria als langjähriger Partner der Indus­trie und sah den Versorgungsauftrag mit hochwirksamen Arzneimitteln als elementare Aufgabe.

Teil der Richter Pharma AG

Als spezialisierter Partner am Pharmamarkt übernimmt die PLA die Logistik für nationale und multinationale Pharmahersteller; der Fokus liegt dabei unter anderem auf Zytostatika, Suchtgiften sowie Notfall- und Cold-Chain-Produkten. PLA ist Teil der Richter Pharma AG mit Sitz in Wels. Die Gruppe erzielte wie berichtet im Vorjahr 2016 ­einen Umsatz von 549 Mio. € (+10%); auf die 100%-Tochter Pharma Logistik Austria entfällt dabei ein Umsatz von 331 Mio. €.

Es gelte, die zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens gemeinsam proaktiv mitzugestalten, betonte Huemer: „Wir werden auch weiterhin über den Tellerrand blicken und die Industrie mit neuen Services tatkräftig unterstützen. Nur dadurch haben uns 52 Unternehmen Ihr Vertrauen geschenkt.” Im Rahmen des PLA-Abends präsentierte dann der Theologe und Professor an der Meduni Wien, Johannes Huber, sein neues Buch „Es Existiert”. Mit neuen Forschungsergebnissen und einer facettenreichen Abhandlung über die Zukunft des Menschen zeichnete er ein ganz neues Bild des Homo Sapiens.
Huber sieht die Evolution ­voranschreiten. In einem Zeitraum von über 50 Jahren hat er die Daten von 80.000 Babies evaluiert. Ergebnis: „Die Kinder werden immer größer. Sie werden dicker, die Schultern breiter und der Kopf größer.”
Huber sieht aber auch den „Mensch 2.0” in den Startlöchern und zeigt, wie Zellen unser Gedächtnis und unsere Epigenetik beeinflussen. Die menschliche DNA fungiere als unser „Neuro­archiv” und epigenetische Codes, die sich im Laufe des Lebens generieren, seien nachweislich vererbbar. Somit ist die Evolution in vollem Gange.

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