HEALTH ECONOMY
Novartis nutzt IBM-Hilfe © Novartis/Lukas Roth

Novartis setzt bei der Entwicklung neuer Medikamente künftig auch auf den Superrechner IBM Watson.

© Novartis/Lukas Roth

Novartis setzt bei der Entwicklung neuer Medikamente künftig auch auf den Superrechner IBM Watson.

Martin Rümmele 09.06.2017

Novartis nutzt IBM-Hilfe

Nach Pfizer nutzt jetzt auch Novartis das IBM-Superhirn Watson. Die Plattform künstlicher Intelligenz soll neue Medikamente finden.

••• Von Martin Rümmele

BASEL. Der Pharmakonzern ­Novartis wird künftig mit IBM Watson Health zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen nach ergebnisbasierten Ansätzen bei fortgeschrittenem Brustkrebs suchen, heißt es in einer Medienmitteilung. Im Zuge der Zusammenarbeit werden Patientendaten und kognitives Computing genutzt, um auf dem Gebiet des fortgeschrittenen Brustkrebses zu verbesserten Lösungen zu kommen. Während Novartis seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet Brustkrebs in diese Kollaboration einbringe, liefere IBM Watson die Daten-Analyse und Intelligenz der Maschinen.

Enorme Daten

Bereits im Vorjahr haben IBM Watson Health und Pfizer angekündigt, zukünftig im Bereich der Immunonkologie zusammenzuarbeiten. Watsons Fähigkeiten zu maschinellem Lernen, der Verarbeitung natürlicher Sprache sowie andere kognitive Eigenschaften werden genutzt, um neue Ansatzpunkte für immunonkologische Medikamente zu entdecken. Während ein Wissenschaftler im Durchschnitt rund 200 bis 300 Artikel pro Jahr liest, hat Watson direkten Zugriff auf eine Datenbank aus 25 Mio. medizinischen Abstracts sowie 4 Mio. Patente.

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