HEALTH ECONOMY
Pfizer als Jobmotor © Chris Saupper für Pfizer Austria

Pfizer-Manager Robin Rumler sieht sich durch neue Studie bestätigt: Die Industrie bringt eine enorme Wertschöpfung.

© Chris Saupper für Pfizer Austria

Pfizer-Manager Robin Rumler sieht sich durch neue Studie bestätigt: Die Industrie bringt eine enorme Wertschöpfung.

Redaktion 15.09.2017

Pfizer als Jobmotor

Das Economica Institut berechnete die Leistungsfähigkeit von Pfizer Österreich und stellt ein gutes Zeugnis aus.

WIEN. Das Pharmaunternehmen Pfizer ist offenbar ein Jobmotor vor allem für Niederösterreich. Seit über 60 Jahren ist das Unternehmen in Österreich aktiv und beschäftigt derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten in Wien und Niederösterreich. Mit über 135 Medikamenten und Impfstoffen und jährlichen Forschungsausgaben allein in Österreich von 4,7 Mio. € leiste man einen wichtigen Beitrag für den medizinischen Fortschritt, sagt Pfizer-Manager Robin Rumler.

Um auch die wirtschaftliche Bedeutung genauer zu beleuchten, hat das unabhängige Economica Institut für Wirtschaftsforschung Pfizer aktuell unter die Lupe genommen. „Ziel war es, den ökonomischen Fußabdruck von Pfizer Österreich in all seinen Dimensionen darzustellen. Dazu wurde, basierend auf den Daten aus dem Geschäftsjahr 2016, die volks- und regionalwirtschaftliche Bedeutung hinsichtlich Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeitrag untersucht sowie der fiskalische Beitrag erhoben”, erklärt Studienleiterin Anna Kleissner.  
Besonders die Impfstoffproduktion im niederösterreichischen Orth an der Donau, die Pfizer Manufacturing Austria, hat eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft. Pfizer's unmittelbarer und mittelbarer Beitrag zum Bruttoregionalprodukt des Bundeslands beträgt 0,11% und ist damit gleichbedeutend mit der gesamten Branche der Telekommunikationsdienstleister in Niederösterreich. „Das ist ein makroökonomisch relevanter Beitrag und sogar höher als der in Wien erwirtschaftete Beitrag”, so Kleissner. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass 65,4 Mio. € durch den Betrieb in Orth an der Donau an Bruttowertschöpfung generiert werden.

Enorme Wirkung

Der gesamte durch Pfizer geschaffene volkswirtschaftliche Mehrwert, der sich zusätzlich zu den direkten auch aus indirekten und induzierten Effekten zusammensetzt, beträgt 144,2 Mio. €. Laut Economica ist Pfizer auch hinsichtlich geschaffener Arbeitsplätze groß. Der Produktionsstandort in Orth an der Donau bietet sehr vielen Menschen aus der Region einen Arbeitsplatz – rund 50% kommen direkt aus der Umgebung. Zusätzlich zu den 230 Mitarbeitern hängen 150 weitere Jobs von der Pfizer Manufacturing Austria ab. (iks)

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