HEALTH ECONOMY
Sicherheit bei Arzneimitteln © ÖÄK/Thomas Jantzen

Plattform Patientensicherheit will Angebote verbessern: Wechselberger, Rendi-Wagner, Ettl, Wellan, Frohner, Bachinger (v.li.).

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Plattform Patientensicherheit will Angebote verbessern: Wechselberger, Rendi-Wagner, Ettl, Wellan, Frohner, Bachinger (v.li.).

Redaktion 16.09.2016

Sicherheit bei Arzneimitteln

Ärzte, Apotheker und Pflegekräfte wollen verstärkt gegen falsche ­Medikamenteneinnahme und Wechselwirkungen auftreten.

WIEN. Eine neue Medikamentenliste für Patienten soll mehr Sicherheit und Information im Umgang mit Medikamenten bringen. „Viele Menschen wissen gar nicht, was gemeint ist, wenn der Arzt oder Apotheker sagen, dass die Dosierung für ein Medikament zwei Mal täglich ist”, sagte Ärztekammerpräsident Artur Wechselberger bei der offiziellen Präsentation im Rahmen des „Tages der Patientensicherheit”. Medikamentensicherheit hänge weitgehend vom Umgang der Gesundheitsberufe und Patienten mit Arzneimitteln ab, sind sich alle Akteure im Gesundheitswesen einig und betonten Vertreter von Ärztekammer, Patientenanwaltschaft, Gesundheitsministerium und Pflegepersonal.

Selbstverantwortung

Die Plattform Patientensicherheit habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit für Patienten zu erhöhen und eine Fehlerkultur zu schaffen, die zur Vermeidung von Fehlern beitrage, sagte Brigitte Ettl, ärztliche Direktorin im Krankenhaus Hietzing und Präsidentin der Plattform. Besonderes Augenmerk sei auf die Selbstverantwortung der Patienten zu legen, so Ettl weiter. „Wir empfehlen den Patienten, eine genaue Medikamentenliste zu führen, in die sie verschreibungspflichtige, rezeptfreie, homöopathische und pflanzliche Mittel eintragen.” (kw)

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