INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Die Zukunft der Intralogistik © Jungheinrich

Der Kombistapler. vom Typ EKX 514-516 ist nur eine der vielen Neuheiten, die auf der diesjährigen LogiMat gezeigt werden.

© Jungheinrich

Der Kombistapler. vom Typ EKX 514-516 ist nur eine der vielen Neuheiten, die auf der diesjährigen LogiMat gezeigt werden.

22.01.2016

Die Zukunft der Intralogistik

Mit 95.000 Quadratmetern Fläche und rund 1.200 Ausstellern präsentiert sich die diesjährige LogiMat größer als jemals zuvor.

••• Von Britta Biron

STUTTGART. Wie wird die Intralogistik der Zukunft aussehen? Einen Vorgeschmack auf die Produkt- und Lösungsangebote erhalten die Besucher der 14. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Denn zahlreiche Aussteller quer durch alle Branchensegmente fokussieren bei der Ausrichtung ihrer Produktentwicklungen ausdrücklich auf die Themen Industrie 4.0 und Internet der Dinge.

„Diese beiden Megatrends sind neben dem eCommerce die wesentlichen Treiber für die Handlungsfelder und Lösungsentwicklungen in der Intralogistik”, ist Peter ­Kazander, Geschäftsführer der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, dem Veranstalter der LogiMat 2016, überzeugt. „Die Messe gilt als Trendbarometer, Informations- und Kontaktplattform, und viele Fachbesucher kommen mit konkreten Investitionsvorhaben und profitieren von einem vollständigen Überblick über alle aktuelle Entwicklungen für effiziente Intralogistik.”
Größter Themenbereich sind auch heuer wieder die Bereiche Fördertechnik, Regalbau, Lager- und Betriebseinrichtungen. Zu den vielen Neuheiten zählt etwa eine mobile Lösung für das Entladen und Palettieren von Gütern aus Containern (Copal Development) oder ein auf Bildverarbeitungstechnologie basierendes, vollautomatisches Scanportal (Datalogic).

Trendthema IT

Dem Thema IT widmen sich einerseits die Softwareentwickler – so stellt IdentPro erstmals sein neuartiges Staplerleitsystem mit Laserortung für die autarke Lokalisierung vor, das ohne die herkömmlichen Referenzpunkte oder Stützstellen auskommt –, andererseits haben bereits System- und Anlagenbauer sowie Flurförderzeuge-Hersteller ihr Portfolio um Softwarelösungen für die gesamte Intralogistik erweitert.

Stapler-Neuheiten

Eng verbunden mit dem Thema IT sind etwa fahrerlosen Transportsysteme. So präsentiert etwa die JBT Corporation Automated Systems erstmals in Europa ein autonomes Staplersystem, das speziell für mittelständische Unternehmen entwickelt wurde.

Größter Aussteller auf der LogiMat ist Jungheinrich. Eines der vielen Highlights auf dem rund 800 m2 großen Stand ist der neue Schmalgangstapler vom Typ EKX 514-516. Auf einer speziell eingerichteten Fahrstrecke können Besucher den EKX live erleben und die neuen Assistenzsysteme und Leistungsmodule selbst testen. Zusätzlich ist der Hamburger Intralogistiker auch in der IT-Halle vertreten, unter anderem mit dem in-house entwickelten Warehouse Management System (WMS).
Lars Brzoska, Vorstand Vertrieb bei Jungheinrich: „Wir zeigen unseren Kunden, dass wir in allen Bereichen der Intralogistik hervorragend aufgestellt sind.”
„Die beiden Segmente Fördertechnik und Software sowie der Bereich der Flurförderzeuge inklusive fahrerloser Transportfahrzeuge und -systeme verzeichnen bei der LogiMat 2016 die größte Ausstellernachfrage”, erläutert Kazander. „Das Wachstum bei Ausstellerzahl und Ausstellungsfläche unterstreicht die hohe Bedeutung der drei Segmente für die Prozesse der Intralogistik.”
Einen weiteren Messeschwerpunkt bilden Kennzeichnung und sowie Verpackung von RFID-basierten Prozessmanagementsystemen (Waldemar Winckel GmbH & Co. KG) über mobile Geräte zur direkten Markierung, Codierung und Signierung (Schneider-Kennzeichnung GmbH) bis zu industrietauglichen NFC-Druckern (Sato Europe).

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema