INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Digitalisierungs-Task Force © Voith/Dawin Meckel/Ostkreuz

Roland Münch leitet die Geschäfte der neuen Voith Digital Solutions.

© Voith/Dawin Meckel/Ostkreuz

Roland Münch leitet die Geschäfte der neuen Voith Digital Solutions.

18.12.2015

Digitalisierungs-Task Force

Der Voith-Konzern fasst sämtliche Digitalisierungs- und ­Automatisierungsaktivitäten in einer neuen Sparte zusammen.

HEIDENHEIM. Mit der Gründung der Voith Digital Solutions, einem neuen Geschäftsbereich, in dem sämtliche Digitalisierung- und Automatisierungsktivitäten des Unternehmens zusammengefasst sind, hat der Voith-Konzern – nach der Beteiligung am Roboterbauer Kuka im Vorjahr – einen weiteren wesentlichen strategischen Schritt für seine künftige Entwicklung ­gesetzt.

Chancen gezielt nutzen

„Damit bündeln wir unsere Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 und gehen einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel: Wir entwickeln Voith konsequent zu einem Unternehmen, das den digitalen Wandel in unseren Branchen und Märkten maßgeblich mitgestalten wird”, erläutert Voith-Chef Hubert Lienhard.

Die Strategie sieht vor, das bereits bestehenden Angebot an ­Industrie 4.0-Lösungen auszubauen sowie auch in neuen Geschäftsbereichen und Märkten aktiv zu werden.

Neue Märkte erschließen

„Als Technologieführer verfügen wir in vielen unserer Märkte über ein einzigartiges, weltweites Domänenwissen, das wir künftig stark zur Erschließung neuer digitaler Angebote für unsere Kunden nutzen werden. Die richtige Anwendung und Auswertung dieses Wissens in Kombination mit entsprechenden cyberphysikalischen Geschäftsmodellen bietet großes Wachstumspotenzial, das wir mit Voith Digital Solutions gezielt adressieren”, so Roland Münch, designierter Vorsitzender der Geschäftsführung des neuen Konzernbereichs. Mit Voith Digital Solutions soll sowohl neues Wachstum mit bestehenden Kunden als auch mit neuen Kunden in neuen Märkten erzielt werden

Mittelfristig sollen zudem alle künftigen Venture- und Start-up-Aktivitäten des Konzerns – der Fokus liegt dabei vor allem auf den Themen Software, Plattformen, ­Cyber Physica Systems und Industrie 4.0 – in den neuen Bereich integriert werden.
Die neue Sparte startet zunächst mit rund 600 Mitarbeitern und einem Umsatz von circa 250. Mio € aus dem bereits bestehendem ­Geschäft. (red)

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