INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Ein ganz neues TFZ © NLK/Ernst Reinberger

Offizielle Grundsteinlegung für das neue TFZ – Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf.

© NLK/Ernst Reinberger

Offizielle Grundsteinlegung für das neue TFZ – Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 20.01.2017

Ein ganz neues TFZ

Niederösterreichs Forschungslandschaft wächst weiter: ­ecoplus baut Technologie- & Forschungszentrum Seibersdorf.

••• Von Paul Christian Jezek

SEIBERSDORF. In den nächsten Monaten errichtet ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, auf einem rund 9.400 m2 großen Grundstück innerhalb des AIT-Geländes ein modernes Mehrmieterobjekt mit einer vermietbaren Fläche von rund 6.570 m2, das den Standort für den Zuzug weiterer technologieorientierter, innovativer Unternehmen öffnet.

Das bedeutet auch, ein forschungs- und wirtschafts­affines Umfeld zu schaffen, in dem sich forschungsintensive Unternehmen wohlfühlen und gern arbeiten. Die Seibersdorf Labor GmbH, eine Tochter das AIT Austrian Institute of Technology, wird dieses Umfeld als erster und wichtiger Ankermieter nutzen. Hannes Androsch, Präsident des Aufsichtsrats des AIT Austrian Institute of Technology: „Durch das neue TFZ Seibersdorf wird ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft und Industrie gesetzt. Investitionen in Wissenschaft und Technologie sind Investitionen in die Zukunft und den Wohlstand des Landes.”
Die Marktgemeinde Seibersdorf ist als attraktiver Standort für Hightech-Forschung bekannt. „Der TFZ-Bau ist für unsere Gemeinde sowie für die gesamte Region ein wichtiger Impuls”, ist der Seibersdorfer Bürgermeister Franz Ehrenhofer überzeugt. „Wenn die Attraktivität des Standorts weiter steigt und sich dadurch dann auch neue Betriebe ansiedeln, profitiert davon das gesamte Umfeld.”

Millionen-Investitionen

Das Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf ist aber nicht das einzige große Infrastrukturprojekt, das ecoplus im heurigen Jahr auf Schiene bringt.

ecoplus-Geschäftsführer ­Helmut Miernicki: „Insgesamt sind mehr als 100 Miol. Euro in die Technologie- und Forschungszentren Krems, Wiener Neustadt, Tulln und Wieselburg investiert worden. Nun kommen weitere rund 32 Mio. Euro dem Forschungs- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich zugute – davon entfallen 17 Mio. auf Seibersdorf und 15 Mio. auf das geplante Technologiezentrum ‚IST Austria Park' in Klosterneuburg, dessen Baustart ebenfalls noch heuer erfolgen wird.”

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