INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Forschung & Wirtschaft © GMAR

Thomas Berndorfer, Leiter der Festo-Forschungsabteilung für Embedded Control Moduls, gehört dem Vorstand der neu gegründeten GMAR-Plattform an.

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Thomas Berndorfer, Leiter der Festo-Forschungsabteilung für Embedded Control Moduls, gehört dem Vorstand der neu gegründeten GMAR-Plattform an.

britta biron 19.06.2015

Forschung & Wirtschaft

Branchenübergreifend Österreichische Gesellschaft für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik (GMAR)

Mehr Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen und Institutionen rund um Industrie 4.0.

Wien. „Die GMAR versteht sich als gesamthafte Vertretung der in diesen Bereichen tätigen oder daran interessierten Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen und Personen in Österreich und ist Ansprechpartner für sämtliche Belange der Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik als wesentliche Zukunftstechnologie”, umreißt Georg Schitter vom Ins-titut für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien als Präsident der neuen Plattform für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik GMAR die wichtigsten Aufgaben.

Enge Kooperationen

So wie bei Industrie 4.0 die Vernetzung verschiedener Bereiche und Branchen im Zentrum steht, ist es für die GMAR wichtig, dass Elektrotechnik, Informationstechnik, Informatik und Maschinenbau disziplinübergreifend an einem Strang ziehen und auch die Trägerorganisationen OCG Österreichische Computer Gesellschaft, OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und ÖIAV Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein künftig enger miteinander sowie mit internationalen Partnerorganisiationen kooperieren.
Automationslösungen für die Fabrik der Zukunft sind für Thomas Berndorfer, Mitgflied im-Vorstand von GMAR, das zentrale und bestimmende Thema. Er leitet die Forschungsabteilung für Embedded Control Modules des Technology Engineering Centers (TEC) von Festo Österreich. Ergebnis dieser Forschungstätigkeit sind etwa die CODESYS-Controller CPX-CEC bzw. CECC, die heute weltweit im Einsatz sind.
Berndorfer zur Bedeutung der intensiven Zusammenarbeit: „Die Fabrik der Zukunft wird nicht die Lösung eines einzelnen Anbieters sein. Die GMAR ist ein Schritt in dieser Richtung, denn sie wird Unternehmen, Institutionen und Interessenvertreter einander näherbringen.”
Die GMAR gliedert sich in drei Fachbereiche; die Automatisierungs-, Regelungstechnik und Mechatronik befasst sich mit Analyse und Systementwurf technischer Anlagen, Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Modellierung, Analyse sowie der Regelung, Steuerung und Optimierung von technischen Systemen.
Die Messtechnik und Sensorik werden sich vor allem um den Informationsaustausch zwischen Industrie und Wissenschaft sowie der Industrie untereinander kümmern.
Die Tätigkeitsschwerpunkte des Fachbereichs Robotik liegen in der Anfangsphase unter anderem in der Organisation und die Durchführung von Veranstaltungen, Kommunikationsmaßnahmen (Pressearbeit, Webauftritt und Infofolder), Beiträge zur Strategieentwicklung sowie Aktivitäten zu transnationalen Abstimmungen (Meeting mit euRobotics oder der EU-Kommission).

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