INDUSTRIAL TECHNOLOGY
In Linz beginnt’s – und geht’s weiter © Celum/Architekt Franz Schauer

Aktiv für Celum Die Erweiterung des Headquarters in Linz wird in Zukunft rund 100 neuen Celumianern Platz bieten – und damit insgesamt 170 Mitarbeitern.

© Celum/Architekt Franz Schauer

Aktiv für Celum Die Erweiterung des Headquarters in Linz wird in Zukunft rund 100 neuen Celumianern Platz bieten – und damit insgesamt 170 Mitarbeitern.

Paul Christian Jezek 22.09.2017

In Linz beginnt’s – und geht’s weiter

Der Software-Hersteller Celum baut den Standort weiter aus und schafft damit Platz für 100 neue Arbeitsplätze.

••• Von Paul Christian Jezek

LINZ. Das Softwareunternehmen Celum wächst und baut kräftig aus: Anfang September gab’s den Spatenstich für den Ausbau des Headquarters im Südpark.

Bis Herbst 2018 entsteht ein neuer Gebäudeteil, der Platz für bis zu 100 neue Arbeitsplätze bietet. Durch die Erweiterung wächst der Celum Campus auf insgesamt rund 2.300 m² Büro­fläche und soll künftig auch Start-ups, in die Celum mit seinem IntegrationInvest-Modell investiert, Platz bieten.

Plus 30% Mitarbeiter pro Jahr

„Wir zählen jährlich ein Mitarbeiter-Plus von rund 30%”, erzählt Gründer und CEO ­Michael J. Kräftner. „Zudem haben wir das Produktportfolio verdreifacht. Diesem Wachstum tragen wir mit dem Ausbau unseres Hauptstandorts Rechnung.”

Nach der Fertigstellung werde man allein in der oberösterreichischen Hauptstadt rund 170 Arbeitsplätze bieten – in einer der dann wohl spektakulärsten ­Büroimmobilien in Österreich.
So beherbergt der Campus dann etwa Seminarräume für je mehr als 100 Personen, eine ­Cafeteria im Almhütten-Design, variable Büroflächen, Ruhezonen, einen Basketballcourt sowie ein eigenes Internet-of-Things-Hardware-Labor.
Zudem soll er Platz für Start-ups bieten, die vom Celum-eigenen Corporate Incubator celianventures mit einem besonderen, integrativen Investmentprogramm unterstützt werden.

Nachhaltigkeit im Fokus

Der Zubau ergänzt in Zukunft den 2011 errichteten ersten Gebäudeteil von Celum, intern aufgrund seines yachtartigen Designs „ARK1”, also Arche 1, genannt. Für die Konzeption zeichnet erneut der Wiener Architekt Franz Schauer verantwortlich.

Während das bestehende Forschungs- und Entwicklungszentrum ARK1 in der strikten Linienführung des reduzierten Bauhausstils gehalten ist, wird ARK2 ein organischer, flügelförmiger Turm mit großen Photovoltaikflächen. Dadurch sowie durch die Niedrigstenergie-Bauweise kommt man zukünftig mit minimaler Kühlung und Blendschutz aus.
Für den Neubau sind rund 3,5 Mio. € an Investitionen geplant. Am Standort wurden damit fast acht Mio. € investiert.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema