INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Innovative Ideen für die Zukunft © ABB

Robotik ist eines der Themen, dem sich der neue Forschungspreis widmet.

© ABB

Robotik ist eines der Themen, dem sich der neue Forschungspreis widmet.

30.10.2015

Innovative Ideen für die Zukunft

Mit einem hochdotierten neuen Forschungspreis sucht der ABB-Konzern nach neuen Konzepten für die Bereiche ­Energietechnik und Automatisierung.

••• Von Britta Biron

ZÜRICH. Anfang des Jahres hat ABB zu Ehren des früheren Verwaltungsratspräsidenten Hubertus von Grünberg einen Forschungspreis ins Leben gerufen, der 2016 erstmals vergeben wird. Dotiert ist die Auszeichnung mit einem Forschungsprämie in der Hohe von 300.000 USD (rd. 272.000 €).

„Wir möchten junge Wissenschafter darin fördern, ihre Forschung voranzutreiben und in den Bereichen Energietechnik und Automation innovativ zu sein. Sie sollen die Chance erhalten, die Leistung von Technologien, die in der Energiewirtschaft, Industrie, im Transportwesen und im Infrastrukturbereich eingesetzt werden, zu verbessern, die Produktivität zu steigern und die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren”, erläutert Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB, die Intention.

Breites Themenspektrum

Bewerbungen können bis einschließlich 31. Jänner eingereicht werden.

Zugelassen für den Bewerb sind Dissertationen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Industriesoftware, künstliche Intelligenz, Robotik, Prozessautomation und verwandten Disziplinen, die zwischen 2013 und 2015 genehmigt wurden. Weiters auch Forschungsprojekte, die sich mit neuartigen industriellen Lösungen durch den kreativen Einsatz von Software, Elektronik oder neuen Werkstoffen beschäftigen.
Die Kandidaten müssen ein Empfehlungsschreiben ihres Doktorvaters einreichen sowie Informationen zu ihrem akademischen Fachbereich und dem Thema der Dissertation, ein Executive Summary in Englisch sowie eine kurze Beschreibung des geplanten Forschungsprojekts, für das sie im Fall des Gewinns die Forschungsprämie verwenden werden.
Die Projekte werden von einer Fachjury bewertet; Kriterien sind neben den fachlichen und formellen Standards Innovationspotenzial, konkreter praktischer Nutzen, Vorteile für Umwelt und Gesellschaft sowie die ansprechende ­Präsentation der Ergebnisse.

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