Irakisches Aufbauprogramm
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GIS-Technologie von ABB erhöht Sicherheit und Effizienz des Kraftwerks.
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 11.03.2016

Irakisches Aufbauprogramm

Der ABB-Konzern konnte sich einen 100 Millionen-Dollar-Auftrag für ein Umspannwerk mit gasisolierten Schaltanlagen im Irak sichern.

ZÜRICH. ABB hat von Mass Global Holding, einem weltweit tätigen Konzern im Bereich der Errichtung von Kraftwerken und Industrieanlagen, einen Auftrag im Wert von rund 100 Mio. USD (rund 91,3 Mio. €) für die Lieferung eines Umspannwerks mit gasisolierten Schaltanlagen (GIS) in den Irak erhalten.

„Dieses hoch entwickelte GIS-Umspannwerk wird dazu beitragen, die dringend benötigte Elektrizität bereitzustellen, indem es die Kapazitäten steigert und die irakische Energieinfrastruktur stärkt”, sagt Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB.

Investitionsprogramm

Im Rahmen des Wiederaufbaus des Landes investiert die irakische Regierung derzeit viel Geld, vor allem in den Ausbau und die Erneuerung der Energieinfrastruktur sowie den Wohnbau.

Im Detail umfasst der Auftrag für ABB die gesamte Planung, Konstruktion, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Umspannwerks für Übertragungs- und Verteilungsanwendungen, mit Ausnahme der Bauarbeiten, für die Mass Global Holding verantwortlich zeichnet.

Mehr Sicherheit & Leistung

Für die GIS-Technologie von ABB haben sich die Auftraggeber vor allem deswegen entschieden, da durch sie eine hohe Betriebs­zuverlässigkeit, Effizienz und ­Sicherheit der Anlage gewährleistet ist, gleichzeitig aber auch der Platz- und Wartungsbedarf reduziert werden kann.

Darüber hinaus liefert ABB zwei 400/132-kV-Autotransformatoren zur Absenkung der Spannung für die Stromverteilung und IEC-61850-konforme offene Automations-, Schutz- und Telekommunikationssysteme für Steuerung und Überwachung der Anlage.
„Das Projekt erweitert unsere umfangreiche installierte Basis in der Region und unterstützt unsere Ausrichtung auf Wachstumsmärkte – ganz im Einklang mit unserer Next-Level-Strategie”, weist ­Facchin auf die wirtschaftliche Bedeutung des Auftrags hin. (red)

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