INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Kapazitätsausbau durch neues Werk in Linz © voestalpine

Feierlicher Spatenstich (v.li.): P. Schwab (Chef Metal Forming Division), W. Eder (Vorstandsvorsitzender voestalpine AG), H. Eibensteiner (Chef der Steel Division).

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Feierlicher Spatenstich (v.li.): P. Schwab (Chef Metal Forming Division), W. Eder (Vorstandsvorsitzender voestalpine AG), H. Eibensteiner (Chef der Steel Division).

10.07.2015

Kapazitätsausbau durch neues Werk in Linz

voestalpine Der weltweite Trend zum Leichtbau in der Autobranche forciert Nachfrage nach lasergeschweißten Platinen

Linz. Die Bestrebungen zur Gewichtseinsparung im Automobilbau lassen die Nachfrage nach Leichtbau-Komponenten seit einigen Jahren kontinuierlich steigen. Auch die voestalpine Europlatinen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns, profitiert mit ihren lasergeschweißten Platinen aus hochfesten Stählen von dieser Entwicklung.

Vor Kurzem erfolgte der Spatenstich für ein zweites Werk in Linz, um die Kapazitäten in diesem Bereich zu erweitern. Die Investitionssumme liegt bei insgesamt 25 Mio. Euro.

Fokus Mobilität

Erstmals wird es in diesem Werk, das den Standort Linz weiter festigt, auch möglich sein, Aluminium-Stanzteile und Alu-Alu-Platinen zu fertigen.
„Die Kapazitätsausweitung zur Produktion von hochqualitativen Automobilkomponenten folgt unserer langfristigen Konzernstrategie, den Fokusmarkt Mobilität kontinuierlich auszubauen. Bereits jetzt erwirtschaften wir 47% unseres Umsatzes in diesem Segment – davon wiederum rund zwei Drittel allein im Bereich Automotive”, so voestalpine-Chef Wolfgang Eder.

Umsatzsteigerung

Das neue Werk wird Mitte 2016 in Betrieb gehen. Durch die Produktion von fünf Millionen zusätzlichen lasergeschweißten Platinen soll der Umsatz der voestalpine Europlatinen GmbH in den nächs­ten drei Jahren von derzeit 100 auf 140 Mio. Euro deutlich gesteigert werden.
Bei der Mitarbeiterzahl ist ein noch schnellerer Anstieg von derzeit 200 auf rund 270 Beschäftigte im Geschäftsjahr 2016/17 geplant.
„Die Auftragslage spricht für sich – wir haben bereits Produktionsaufträge bis in die Mitte des nächsten Jahrzehnts fixiert. Mit der Errichtung des zweiten Werks schaffen wir neben der Fertigungserweiterung insbesondere auch eine technologische Ergänzung der bestehenden Produktion”, so Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Chef der Metal Forming Division. (red)

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