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Reales Wachstum ist 2016 möglich © APA/AFP/STR

Minus 7% am ersten Handelstag in Peking zieht Börsen weltweit runter.

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Minus 7% am ersten Handelstag in Peking zieht Börsen weltweit runter.

15.01.2016

Reales Wachstum ist 2016 möglich

Konsumbelebung durch Steuerreform, höhere Investitionsbereitschaft durch bessere Auslandsnachfrage – Österreich startet mit guten Voraussetzungen ins neue Jahr.

••• Von Monika Rosen

Europa ▲

Die Konjunktur in der Eurozone zeigt weiter deutliche Belebung, die Arbeitslosigkeit geht stetig zurück, das Verbrauchervertrauen befindet sich auf dem höchsten Stand seit vier Jahren.

USA ▲

In den USA wurden im Dezember 292.000 neue Jobs geschaffen; das war deutlich mehr als erwartet. Damit zeigt sich der US-Arbeitsmarkt weiter in robuster Verfassung, was weitere Zinsanhebungen der US- Notenbank nahelegen sollte.

Japan

In Japan scheint das Inflationsziel der Notenbank von 2% immer noch in weiter Ferne zu sein, zum Jahresende 2015 ergab sich zumindest ein Mini-Plus von 0,1%.

China

Die Konjunktur in China zeigt immer noch deutliche Bremsspuren, zuletzt signalisierte der Einkaufsmanagerindex einen weiteren Rückgang im produzierenden Gewerbe. Die chinesische Börse sorgte zum Jahresauftakt für weltweite Turbulenzen (s. dazu „Unter der Lupe”).

Indien ▲

Indien soll auch heuer zu den stärksten Wachstumslokomotiven unter den Schwellenländern zählen und ein Wachstum von 7,7% schaffen; damit würde das Land zum zweiten Mal in Folge China übertrumpfen.

Lateinamerika

Die Inflation in Brasilien kletterte letztes Jahr auf über 10%, und das trotz einer tiefen Rezession. Damit sieht sich die Notenbank auch außer Stande, die Zinsen vom ­aktuellen Niveau (14,25%) zu ­senken.

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