INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Starke Forschungs-Partner © Siemens/Lunghammer

Siegfried Russwurm, CTO der Siemens AG, und TU-Graz Rektor Harald Kainz (v.li.)

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Siegfried Russwurm, CTO der Siemens AG, und TU-Graz Rektor Harald Kainz (v.li.)

20.11.2015

Starke Forschungs-Partner

Siemens und die TU Graz stärken ihre langjährige Kooperation mit einem gemeinsamen Center of Knowledge Interchange.

GRAZ. „Selbst ein so innovationsstarker Konzern wie Siemens kann nicht alle Forschungsgebiete selbst abdecken. Deshalb sind wir bestrebt, unseren Innovationsprozess nach außen zu öffnen und die ­Potenziale eines breit gefächerten Kooperationsnetzwerks zu nutzen”, so Siegfried Russwurm, CTO der Siemens AG. „Mit der Center of Knowlegde Interchance-Partnerschaft intensivieren wir die langjährige und bewährte Kooperation mit der TU Graz.”

Rund 70 Projekte sind innerhalb der letzten zehn Jahre bereits gemeinsam durchgeführt worden.
Horst Bischof, Vizerektor für Forschung der TU Graz und CKI-Director: „Die CKI-Partnerschaft ermöglicht uns ab sofort durch gezieltes Kooperationsmanagement die Identifikation auch bisher ungenutzter Potenziale in anwendungsorientierten Forschungsgebieten. Wir planen unter anderem, die bilateralen Aktivitäten im Bereich der Elektrotechnik und der Informatik noch weiter auszubauen.”
Die gemeinsame Forschung der beiden Institutionen läuft derzeit insbesondere auf dem Gebiet der Bahntechnik. Dazu betreibt das in Graz ansässige Siemens-Kom­petenzzentrum für Bahntechnik Siemens und die TU Graz einen gemeinsamen Schwingprüfstand.
„Der Innovationsvorsprung, den wir hier erarbeiten, löst ganz bewusste Investitionen aus, die wiederum den gesamten Standort stärken”, so Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun.

Nachwuchs im Fokus

Weitere Forschungsbereiche am CKI sind Bildverarbeitung und Softwaretechnologie und die Bereiche Kommunikationsnetze und Kommunikationstechnologien. Zudem werden Thinktanks organisiert und Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses etwa durch gezielte Studierenden- und Graduiertenprogramme gesetzt.

Davon profitiert der gesamte Forschungsstandort Österreich, wie Hesoun erläutert: „Eine florierende Innovationslandschaft ist ein echter Anreiz für Unternehmen, hier zu investieren.” (red)

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