INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Unterschiedlicher Speed © AFP/Frederic Brown

TrendDie Geschäftsaussichten am Bau haben sich, gestützt durch eine zufriedenstellende Auftragslage gegen Jahresende, auf gutem Niveau stabilisiert.

© AFP/Frederic Brown

TrendDie Geschäftsaussichten am Bau haben sich, gestützt durch eine zufriedenstellende Auftragslage gegen Jahresende, auf gutem Niveau stabilisiert.

Von Monika Rosen 03.02.2017

Unterschiedlicher Speed

Und weiter geht’s mit dem Konjunkturwettlauf rund um den Globus: China und Indien haben traditionell die Nasen vorn, waren aber auch schon schneller.

Gastbeitrag ••• Von Monika Rosen

Europa ▲

Das Wachstum in der Eurozone zeigt sich stabil, wenngleich eher moderat. Für heuer prognostiziert die EU 1,5%, für 2018 1,7% Wachstum im Euroraum.

USA ▲

Im 4. Quartal hat die US-Konjunktur deutlich an Schwung verloren, das Wachstum betrug nur 1,9%. Noch im 3. Quartal lag das Wachstum in den Vereinigten Staaten bei 3,5%.

Für das Gesamtjahr 2016 gehen sich nur 1,6% aus, was auch auf den starken Dollar zurückzuführen ist.

Japan

In Japan sind die Verbraucherpreise 2016 um 0,3% gefallen, sprich das Land befindet sich erneut in der Deflation.

Für heuer wird ein Wachstum um 1% erwartet.

China

Die chinesische Konjunktur ist 2016 um 6,7% gewachsen und befindet sich damit in dem von der Regierung vorgegebenen Rahmen. Allerdings könnte die Bewegung im Yuan heuer eine zusätzliche Herausforderung darstellen.

Indien ▲

In Indien muss sich die Wirtschaft von den Schwierigkeiten bei der Bargeldreform erst erholen, heuer sollte die Marke von 7% beim Wachstum aber wieder überschritten werden.

Lateinamerika

Brasilien hat zwei Jahre einer Rezession hinter sich, die Konjunktur ist 2015 um 3,8% und 2016 um 3% geschrumpft.

Der IWF schätzt, dass das Land heuer auf den Wachstumspfad zurückkehren kann, wenn auch nur marginal mit 0,5%.

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