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Ziel: die halbe Milliarde © Welser Profile (2)

Führungsriege Christian Hansl, Helmut und Thomas Welser (v.l.) dirigieren ein Investitionsvolumen von heuer noch rund 35 Mio. €.

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Führungsriege Christian Hansl, Helmut und Thomas Welser (v.l.) dirigieren ein Investitionsvolumen von heuer noch rund 35 Mio. €.

Paul Christian Jezek 07.07.2017

Ziel: die halbe Milliarde

Welser Profile will die sehr guten Ergebnisse vor allem für Investitionen an den Standorten in Österreich und Deutschland nutzen.

••• Von Paul Christian Jezek

YBBSITZ. Die Schwelle von einer halben Mrd. € Umsatz könnte dieses Jahr der Spezialprofileproduzent Welser Profile sogar überspringen: Genutzt wird das zu erwartende Ergebnis vor allem für Investitionen an den Standorten in Österreich und Deutschland.

Während das mengenmäßige Wachstum in den vergangenen fünf Jahren stetig um jährlich rund 30% gestiegen ist, wuchsen die Kosten unterproportional. Mit dem Rückenwind einer starken Konjunktur peilt eine zufriedene Geschäftsführung auch dieses Jahr ein sattes ­Ergebnis an. Welser Profile nutzt dies, um weiter zu investieren – beachtliche 35 Mio. € wurden noch für 2017 budgetiert, um den Wettbewerbsvorsprung zu erhalten und eine nachhaltige Profitabilität zu gewährleisten.
Sie fließen vor allem in die Kapazitätserweiterung, die Modernisierung der Anlagen und Prozesse, in die Ausbildung und in Mitarbeiterbindung.

Vorzeigeprojekt mit Blum

So befindet man sich derzeit in der letzten Ausbaustufe des bisher größten Automatisierungsprojekts in der Unternehmensgeschichte und zwar mit dem Kunden Blum: Für das Vorarlberger Paradeunternehmen mit weltweit rund 7.000 Mitarbeitern, das Hightech-Beschläge für Möbelhersteller produziert, hat Welser Profile schon mehr als eine Mrd. Profile geliefert.

Für die neue Designserie wurde ein vollautomatischer Verarbeitungs- und Verpackungsprozess von den Welser Mitarbeitern entwickelt. Die verpackten Produkte werden von fahrerlosen Staplersystemen kommissioniert und direkt bis zum Lkw transportiert – und zwar 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
Diese Stapler laden sich bei Bedarf selbst auf und koordinieren die anstehenden Ladeaufträge. Damit ist der Fertigwarenfluss von den Produktionsanlagen bis zur Verladung vollständig automatisiert; unterm Strich also Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 in Reinkultur …

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