LUXURY BRANDS & RETAIL
Feine Jagdgesellschaft © Blaser

Mit dem Custom Service bietet der deutsche Jagdwaffenhersteller Blaser anspruchsvollen Jägern und Jägerinnen die Möglichkeit, sich ihre ganz persönliche Jagdwaffe nach Maß fertigen zu lassen – ein Service, der gut ankommt.

© Blaser

Mit dem Custom Service bietet der deutsche Jagdwaffenhersteller Blaser anspruchsvollen Jägern und Jägerinnen die Möglichkeit, sich ihre ganz persönliche Jagdwaffe nach Maß fertigen zu lassen – ein Service, der gut ankommt.

britta biron 30.09.2016

Feine Jagdgesellschaft

Immer mehr Österreicher und Deutsche gehen auf die Pirsch, ein Trend, der Hersteller hochwertiger Waffen freut.

Isny. Von einem Boom zu sprechen, wäre übertrieben, aber laut der aktuellen Erhebung der Statistik Austria sind die Zahl der Jäger und Jagdkarten, die Menge und Fläche der Jagdreviere und die Pachteinnahmen gestiegen. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Deutschland, wo im Vorjahr rund 374.000 Jagdscheine gelöst wurden und 12.000 Personen die Jägerprüfung absolviert haben. Auch das Besucherplus auf den Jagdmessen im deutschsprachigen Raum zeigt, dass das Interesse am Waidwerk wächst.

Hohe Ansprüche …

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als die Jagdpassion – besonders in adeligen und bäuerlichen Familien – von einer Generation auf die nächste übertragen wurde, zieht es die Newcomer – und unter ihnen steigt vor allem der Frauenanteil – aus anderen Gründen ins Revier.
Ausgleich zum stressigen Beruf und Alltag, der Wunsch nach einer sinnvollen Tätigkeit in der Natur und die bekanntermaßen guten Network-Möglichkeiten während der Pirsch und danach sind meist ausschlaggebend. Eine zunehmend wichtige Rolle spielt auch der Wunsch nach einer Alternative zum in Folie eingeschweißten Schnitzel aus dem Supermarkt.
Wildbret wird immer mehr als hochwertiges Lebensmittel geschätzt, und wer den Braten direkt beim Jäger bezieht bzw. das Tier selbst erlegt, weiß genau, was auf den Teller kommt.
„Die neuen Jäger bringen mit ihren veränderten Ansprüchen ­frischen Wind ins Büchsenmacher-Handwerk”, weiß Jann Ahrenholz. Er leitet bei Blaser, dem Marktführer von Premium Jagd- und Sportwaffen, den seit 2009 bestehenden Custom Shop, der auf die Fertigung von Waffen „nach Maß” spezialisiert ist. Und genauso wie bei anderen Luxusprodukten steigt die Nachfrage nach einer Individualisierung auch bei Jagdwaffen.

… an Funktion …

„Ganz grob gesprochen, besteht eine Jagdwaffe immer aus einem oder mehreren Läufen, Schaft, Verschluss und einem Magazin plus Abzug”, so Ahrenholz weiter. Und beinahe all diese Bestandteile können den Kundenwünschen entsprechend gestaltet werden. Ob persönliche Gravuren, spezielle Oberflächengestaltung, unterschiedliche Hölzer für den Schaft oder besondere Details wie die Kugel des Kammergriffs – vieles ist möglich.
Es gibt in der Regel nur eine Grenze: die technische Machbarkeit. Und diese wird von den ­Blaser-Büchsenmachern immer weiter ausgereizt.

… sowie Design

Neue Materialien wie beispielsweise das seltene Edelmetall Ruthenium oder innovative Carbonbeschichtungen wie Diamond-like-Carbon kommen ebenso zum Einsatz wie exquisites Leder oder Raffir, ein Verbundstoff aus Holz, verschiedenen anderen Naturstoffen und Acryl.
Das kommt bei österreichischen Waidmänner und -frauen gut an.
„Die Entwicklung geht seit dreieinhalb Jahrzehnten, seit wir die Marke Blaser in Österreich vertreten, stetig bergauf – für uns ist das ein Beleg dafür, dass man sich die richtigen Gedanken über die Bedürfnisse der österreichischen ­Jäger macht und dementsprechend hochwertige Jagdwaffen für den robusten Einsatz im Gebirge entwickelt”, sagt Generalimporteur Robert Idl.
Besonders beliebt ist der Geradezugrepetierer R8. Er verkörpert auf ideale Weise die Blaser-Erfolgsfaktoren Präzision, Sicherheit, Führigkeit, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit. „Vom großen Vertrauen der Jäger in die Marke Blaser profitieren aber auch Neuvorstellungen wie heuer die Flinte F16”, erläutert Idl. „Die Verwendung von äußerst hochwertigen Materialien und echte Produktvorteile schaffen nachhaltige, zuverlässige Jagd­begleiter.”

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